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April 2020

Adalat® mit dem Wirkstoff Nifedipin ist in der Schweiz seit dem vergangenen Jahr nicht mehr im Handel. Generika sind nur noch von den Retardtabletten verfügbar (8.4.2020)

Mit Mycolog® N verschwindet in der Schweiz ein weiterer Klassiker vom Markt. Es war ein Co-Marketing-Arzneimittel. Das identische Original Topsym® polyvalent ist noch erhältlich (7.4.2020)

Tafamidis (Vyndaqel®) wurde in der Schweiz für die Behandlung der Transthyretin-Amyloidose zugelassen (7.4.2020)

Der antiparasitäre Wirkstoff Ivermectin (z.B. Stromectol®, Frankreich) hat in vitro starke antivirale Eigenschaften gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gezeigt. Studien an Patienten wurden allerdings noch nicht durchgeführt. In der Schweiz sind die Tabletten nicht im Handel (5.4.2020)

Unsere neue Illustration zeigt die unterschiedlichen Krankheitsverläufe bei Covid-19 (5.4.2020)

Bei der regelmässigen Einnahme von Esmya® mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat für die Behandlung von Myomen können selten schwere Leberschäden auftreten. Das Arzneimittel wird deshalb vorerst vom Markt genommen. Gemäss der europäischen Arzneimittelbehörde ist für die Pille danach ellaOne®, welche ebenfalls Ulipristalacetat enthält, kein entsprechendes Risiko bekannt. ellaOne® wird als Einmaldosis verabreicht (2.4.2020)

Der neue Kinasehemmer Alpelisib (Piqray®) wurde in der Schweiz für die Behandlung eines fortgeschrittenen Brustkrebses zugelassen. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der mutierten α-Untereinheit der Phosphatidylinositol-3-Kinase (PI3Kα) (2.4.2020)

Unsere Recherchen belegen, dass die Tiefpreispolitik im Bereich der Arzneimittel die Markteinführung eines Hydroxychloroquin-Generikums in der Schweiz verhindert hat. Brisant ist, dass Hydroxychloroquin jetzt für die Behandlung von Covid-19 benötigt wird (2.4.2020)

März 2020

Unsere neue PharmaWiki-Illustration zeigt einen Antikörper-Schnelltest zum Nachweis der Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (31.3.2020)

Der neue Sphingosin-1-phosphat-Rezeptor-Modulator Ozanimod (Zeposia®) wurde in den USA für die Behandlung der multiplen Sklerose zugelassen. Aufgrund der Coronaviruskrise wurde die Markteinführung jedoch verschoben (31.3.2020)

Laut Medienberichten wird das Malariamittel Mefloquin (Lariam®, Generika) in Russland für die Behandlung von Covid-19 verwendet. Mefloquin ist kein unproblematisches Medikament. Es hat eine lange Halbwertszeit und kann zentrale und psychiatrische Störungen verursachen (30.3.2020)

Der neue Antikörper Isatuximab (Sarclisa®) wurde in der Schweiz für die Behandlung des multiplen Myeloms bei Erwachsenen zugelassen (30.3.2020)

Die Lösung der Coronaviruskrise liegt im Erwerben der Immunität. Wer immun gegen das Virus ist, kann wieder arbeiten und sich für das Wohl der Bevölkerung und der Risikogruppen einsetzen. Apotheken können diesbezüglich in naher und ferner Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um die Arztpraxen und Krankenhäuser zu entlasten. Dies bei der Abgabe von Antikörperschnelltests, beim Erklären und Durchführen der Tests sowie allenfalls bei der aktiven Immunisierung, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Den Abschnitt „Immunität gegen Covid-19“ finden Sie in unserem Covid-19-Artikel (29.3.2020)

In einer kleinen Studie mit Covid-19-Patienten zeigten über 33% Störungen des Geruchs- und/oder Geschmackssinns (Giacomelli et al., 2020) (28.3.2020)

SARS-CoV-2 gehört zur Familie der Coronaviren und zur Gattung Betacoronavirus. Es ist sehr eng mit bekannten Fledermausviren verwandt. Unsere neue Illustration im Artikel zum Thema Covid-19 gibt rasche Übersicht (27.3.2020)

Die Tiefpreispolitik für Arzneimittel hat negative Folgen für die Arzneimittelversorgung in der Schweiz und in Europa. Es besteht eine starke Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen. Die Fachleute sind mit vielen Lieferengpässen konfrontiert. Medikamente werden vom Markt genommen oder gelangen nicht in den Handel, weil der Preise zu tief sind (26.3.2020)

In unserem Artikel zum Thema Covid-19 finden Sie eine neue Illustration, welche die Häufigkeit der Symptome aufzeigt (25.3.2020)

Das neue Coronavirus wurde in verschiedenen Untersuchungen im Stuhl nachgewiesen. Es wird vermutet, dass es auch fäkal-oral übertragen werden kann, auch von Infizierten ohne Symptome. Es wurde gezeigt, dass SARS-CoV-2 auch nach dem Abklingen der Atemwegsbeschwerden weiter mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann. Durchfall ist ein mögliches Symptom von Covid-19 (24.3.2020)

Die Basisreproduktionszahl beträgt für das neue Coronavirus mindestens 2. Jeder Infizierte steckt steckt also im Durchschnitt zwei weitere Personen an. Die Neuinfizierten übertragen das Virus wieder an zwei weitere Menschen. Dies führt zu einem ex­po­nen­ti­ellen Wachstum (22.3.2020)

Für Apotheken haben wir eine Checkliste mit nützlichen Massnahmen zum Schutz des Personals vor Covid-19 erarbeitet. Sie umfasst 2 Seiten und ist im Anhang unseres Artikels zum Thema Covid-19 als PDF-Download verfügbar (20.3.2020)

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA kommt zum Schluss, dass es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass Ibuprofen den Verlauf von Covid-19 negativ beeinflusst. Auch die WHO warnt nicht mehr vor Ibuprofen (19.3.2020)

Unsere neue PharmaWiki-Illustration zeigt die Beziehungen zwischen dem Renin-Angiotensin-System und dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 auf (17.3.2020)

Immunstimulanzien wie Zink, Vitamin C, Echinaceaextrat und Probiotika werden für die Stärkung des Immunsystems und für die Vorbeugung von Infektionen der Atemwege eingenommen (16.3.2020)

Zubereitungen aus dem Kraut der Zistrose (Cistus sp.) haben in verschiedenen Untersuchungen antivirale Eigenschaften gezeigt (Entry-Inhibition). Sie werden für die Vorbeugung von Atemwegsinfektionen eingesetzt. Ob sie gegen das neue Coronavirus helfen, ist nicht bekannt (15.3.2020)

ACE-Hemmer und Sartane können die Expression und die Aktivität von ACE2 erhöhen. In der wissenschaftlichen Literatur wird diskutiert, dass sie den Krankheitsverlauf von Covid-19 deshalb möglicherweise negativ beeinflussen. Der Eintritt des Virus in die Wirtszellen wird von ACE2 vermittelt (15.3.2020)

Indacaterol (Onbrez®, Ultibro®) ist ein Beta2-Sympathomimetikum für die Behandlung der COPD, das sich durch seinen schnellen Wirkungseintritt und seine lange Wirkdauer auszeichnet. Das Pulver muss nur einmal täglich inhaliert werden (13.3.2020)

Das Coronavirus SARS-CoV-2 verwendet für den Eintritt in die Wirtszellen das Enzym ACE2. Jetzt wird das rekombinante ACE2 APN01 für die Behandlung von Covid-19 untersucht. Es fungiert als „Köder“ für das Virus (11.3.2020)

Für das Eindringen in die Wirtszellen benötigt das Coronavirus SARS-CoV-2 neben ACE2 auch die körpereigene Protease TMPRSS2. Diese lässt sich mit dem Protease-Inhibitor Camostat (Foipan®) hemmen, der in Japan zugelassen ist (10.3.2020)

Der Esketamin-Nasenspray Spravato® wurde in der Schweiz für die Behandlung von Depressionen zugelassen. Esketamin hat im Unterschied zu den klassischen Antidepressiva einen sehr raschen Wirkungseintritt im Bereich von Stunden (!) (9.3.2020)

Exklusiv für Sie im PharmaWiki: Der Replikationszyklus von SARS-CoV-2 und die Angriffspunkte der antiviralen Medikamente (8.3.2020)

Der Erreger von Covid-19 ist das einsträngige und behüllte RNA-Virus SARS-CoV-2. Es bindet mit dem Spike-Protein an seinen Rezeptor ACE2 (Angiotensin-Converting Enzyme 2) auf Lungenzellen. Im PharmaWiki finden Sie jetzt eine aktuelle Illustration des Virus (6.3.2020)

Das alte Malariamittel Chloroquin wird für die Behandlung von Covid-19 untersucht. Chloroquin hat einerseits antivirale Eigenschaften gegen das auslösende Virus. Andererseits hat es auch immunmodulierende Effekte, welche die körpereigene Immunreaktion beeinflussen, welche für die Entstehung der Symptome verantwortlich ist (5.3.2020)

Natriumchlorat wurde früher als sogenanntes „Unkrautsalz“ gegen unerwünschte Pflanzen eingesetzt. Heute ist es für diesen Zweck in der Schweiz und in der EU nicht mehr zugelassen (5.3.2020)

Das neue antivirale Grippemedikament Baloxavirmarboxil (Xofluza®) wurde jetzt in der Schweiz zugelassen. Es wird als Einmaldosis in Form von Filmtabletten verabreicht (3.3.2020)

Die Zulassung des Ingenolmebutat-Gels Picato® wurde aufgehoben. Es wurde festgestellt, dass das Medikament für die Behandlung der aktinischen Keratose das Risiko für die Entstehung eines Hautkrebses im Behandlungsgebiet erhöht (3.3.2020)

Galidesivir ist ein RNA-Polymerase-Inhibitor, der gegen zahlreiche RNA-Viren aktiv ist. Der Wirkstoff wird in den USA entwickelt und für die Behandlung von Covid-19 untersucht (3.3.2020)

Umifenovir (Arbidol®) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Fusionsinhibitoren für die Behandlung von Viruserkrankungen. Er wurde in den 1970er-Jahren in der Sowjetunion entwickelt und ist in Russland im Handel. Umifenovir wird für die Therapie von Covid-19 untersucht (2.3.2020)

Isopropanol ist ein gebräuchliches Desinfektionsmittel, das für die Hände-, Haut- und Flächendesinfektion verwendet wird (1.3.2020)

Ein weiterer antiviraler Wirkstoff, welcher derzeit für die Behandlung von Covid-19 untersucht wird, ist Favipiravir (Avigan®). Es handelt sich um ein Notfallmedikament, das in Japan auf Anweisung der Regierung gegen die Influenza eingesetzt werden kann (1.3.2020)

Februar 2020

Mit Rimegepant (Nurtec ODT®) wurde in den USA bereits der zweite Wirkstoff aus der neuen Gruppe der CGRP-Rezeptor-Antagonisten für die Akutbehandlung der Migräne zugelassen (29.2.2020)

Das alte Malariamittel Chloroquin hat antivirale Eigenschaften und wird für die Behandlung von Covid-19 untersucht. Chloroquin ist in der Schweiz nicht mehr im Handel, aber das sehr eng verwandte Hydroxychloroquin ist verfügbar. Beide Wirkstoffe können selten mehrere schwere Nebenwirkungen verursachen (28.2.2020)

Für die Vorbeugung der Viruserkrankung Covid-19 werden auch Händedesinfektionsmittel verwendet. Weil die meisten Produkte derzeit nicht lieferbar sind, werden in Apotheken verschiedene Zubereitungen hergestellt. Ein typisches Beispiel ist der Glycerinalkohol 80% (27.2.2020)

Formaldehyd ist der einfachste Aldehyd und ein starkes Desinfektionsmittel. Aufgrund seiner reizenden, allergenen und mutagenen unerwünschten Wirkungen wird er in der Pharmazie nur noch für spezielle Anwendungen verwendet (25.2.2020)

Im Artikel Lokalanästhetika finden Sie unsere neue Illustration des Wirkmechanismus (24.2.2020)

Die Kaliseife ist eine medizinische Schmierseife, die durch Verseifung von Leinöl mit Kaliumhydroxid gewonnen wird. Sie wird zum Beispiel zum Reinigen und Erweichen der Haut verwendet (23.2.2020)

Für den Beginn der Heuschnupfensaison haben wir für Sie eine Übersicht über die verfügbaren Medikamente gestaltet. Sie kann auch als PDF heruntergeladen werden:  Heuschnupfen_Therapie.pdf  (22.2.2020)

Elvitegravir ist ein Integrase-Hemmer, der in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen und dem Booster Cobicistat für die Behandlung einer Infektion mit dem HI-Virus eingesetzt wird (22.2.2020)

Der Vertrieb des seit den 1970er-Jahren zugelassenen Sulfonylharnstoff-Derivats Glibornurid (Glutril®) für die Behandlung eines Typ-2-Diabetes wurde im vergangenen Jahr eingestellt (21.2.2020)

Clobetasolpropionat (z.B. Dermovate®) ist ein sehr stark wirksames topisches Glucocorticoid. Eine unsachgemässe und überdosierte Behandlung soll vermieden werden, weil dabei Hautveränderungen und systemische Kortisonnebenwirkungen auftreten können (20.2.2020)

Clevidipin ist ein Calciumkanalblocker, der sich durch seinen raschen Wirkungseintritt und eine schnelle Inaktivierung auszeichnet. Er wird für die schnelle Senkung des Blutdruckes in perioperativen Situationen verabreicht (19.2.2020)

Natriumcitrat, das Trinatriumsalz der Zitronensäure, wird als Hilfsstoff für die Herstellung von Puffern und als Säureregulator verwendet (18.2.2020)

Ciclopirox ist ein fungizider, entzündungshemmender und antibakterieller Wirkstoff aus der Gruppe der Antimykotika für die Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, der Schleimhaut und der Nägel (16.2.2020)

Wer Gele herstellt, greift gerne auf Cellulosen zurück. Eine wichtige Alternative sind die Carbomere, bei welchen es sich um Polymere der Acrylsäure handelt (14.2.2020)

Die Atemwegserkrankung, welche vom neuen Coronavirus verursacht wird, hat einen offiziellen Namen erhalten: Covid-19 (Corona virus disease 2019). Das Virus 2019-nCoV wird jetzt als SARS-CoV-2 bezeichnet (13.2.2020)

Die Capsaicincreme zu 0.025% oder 0.075% wird für die Behandlung von Nervenschmerzen aufgetragen. Sie ist in der Schweiz nicht als Fertigarzneimittel zugelassen und wird deshalb in Apotheken hergestellt. Wie wird sie richtig verwendet? Welche Vorsichtsmassnahmen müssen beachtet werden? Unseren neuen Artikel zum Thema und eine PDF-Checkliste für die Beratung finden Sie jetzt im PharmaWiki (12.2.2020)

Der PARP-Inhibitor Talazoparib (Talzenna®) wurde in der Schweiz für die Behandlung eines lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebses registriert (11.2.2020)

Das Pennsaid®-Gel mit 2% Diclofenac-Natrium wurde in der Schweiz neu zugelassen. Es ist derzeit noch nicht im Handel erhältlich (10.2.2020)

Aus Bisacodyl und Natriumpicosulfat wird im Darm derselbe aktive Metabolit gebildet. Im Unterschied zu Natriumpicosulfat muss Bisacodyl in Form magensaftresistenter Dragées verabreicht werden (9.2.2020)

Der Tolubalsam ist ein Harzbalsam, der aus dem Stamm eines südamerikanischen Balsambaums gewonnen wird. Er wird in der Pharmazie heute nur noch selten verwendet. Enthalten ist er zum Beispiel im Zeller® Balsam (8.2.2020)

Der antivirale Wirkstoff Remdesivir von Gilead eignet sich wahrscheinlich für die Behandlung von Infektionen mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV. Die klinische Entwicklung ist fortgeschritten und es existieren schon Lagerbestände (8.2.2020)

Mit Hänseler® Achillea wurden in der Schweiz Filmtabletten mit einem Extrakt aus dem Schafgarbenkraut für die symptomatische Behandlung leichter Krämpfe während der Menstruation zugelassen (7.2.2020)

Die Äpfelsäure ist eine organische Dicarbonsäure, die erstmals im 18. Jahrhundert aus dem Apfelsaft isoliert wurde. Sie verleiht auch vielen weiteren Früchten den sauren Geschmack. In der Pharmazie wird sie für die Herstellung von Wirkstoffsalzen und selten als Hilfsstoff verwendet (6.2.2020)

Avobenzon ist ein UV-A-Filter, der in Sonnenschutzmitteln enthalten ist. Interessanterweise ist die Substanz photolabil, d.h. sie verliert unter Sonneneinstrahlung rasch ihren Effekt. Deshalb müssen Stabilisatoren zugesetzt werden (5.2.2020)

Ambroxol (z.B. Mucosolvon®) ist ein schleimlösender Wirkstoff, der bei Atemwegserkrankungen eingenommen wird. Gleichzeitig hat er auch lokalanästhetische Eigenschaften und wird gegen Halsschmerzen eingesetzt (4.2.2020)

2019-nCoV ist ein neuartiges Coronavirus, das im Dezember 2019 in der chinesischen Millionenstadt Wuhan von Tieren auf den Menschen übertragen wurde und bis heute zu zehntausenden Infektionen geführt hat. Seriöse und wissenschaftliche Informationen zum Virus, zur Erkrankung und zur Vorbeugung finden Sie in unserem PharmaWiki-Artikel (3.2.2020)

Das Antikörperfragment Brolucizumab (Beovu®) wurde in der Schweiz für die Behandlung der feuchten und altersbedingten Makuladegeneration zugelassen (2.2.2020)

Der neue Januskinase-Hemmer Upadacitinib (Rinvoq®) wurde in der Schweiz für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen (2.2.2020)

Alitretinoin (Toctino®) ist ein Retinoid, das als Mittel der zweiten Wahl für die Behandlung eines schweren Handekzems eingenommen wird. Wie andere Retinoide darf es unter keinen Umständen während der Schwangerschaft verabreicht werden (1.2.2020)

Januar 2020

Agomelatin (Valdoxan®) ist ein Derivat des Schlafhormons Melatonin. Es wird aber nicht als Schlafmittel oder gegen einen Jetlag, sondern für die Behandlung von Depressionen eingesetzt (31.1.2020)

Bei den Wollwachsalkoholen handelt es sich um ein Gemisch von Sterinen und Alkoholen, das aus dem Wollwachs gewonnen wird. Wollwachsalkohole werden für die Herstellung von Salben verwendet und sind zum Beispiel in der Bepanthen®-Salbe enthalten (30.1.2020)

Die Undecylensäure (z.B. Undex®) ist eine einfach ungesättigte C11-Fettsäure, die gegen Pilze wirksam ist und für die Behandlung eines Fusspilzes aufgetragen wird (29.1.2020)

Die Flufenaminsäure (z.B. Assan®) ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer aus der Gruppe der Anthranilsäurederivate mit schmerzlindernden Eigenschaften. Die Arzneimittel werden ausschliesslich äusserlich gegen schmerzhafte, entzündliche und degenerative Erkrankungen aufgetragen (28.1.2020)

Unsere neue Illustration zeigt die wichtigsten Produktekategorien im Gesundheitswesen auf: Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und Medizinprodukte (27.1.2020)

Opipramol (Insidon®) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva mit angstlösenden, beruhigenden und leicht antidepressiven Eigenschaften. Im Unterschied zu anderen Vertretern dieser Arzneimittelgruppe beruhen seine Effekte nicht auf der Hemmung der Wiederaufnahme von Neurotransmittern (26.1.2020)

Clomipramin (Anafranil®) ist ein trizyklisches Antidepressivum, das in den 1960er-Jahren bei Geigy entwickelt wurde. Zu seinen Anwendungsgebieten gehören Depressionen, Zwangsstörungen und chronische Schmerzen (25.1.2020)

2019-nCoV ist ein neues Coronavirus, das erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan nachgewiesen wurde und eine Atemwegserkrankung verursacht. Die wichtigsten Informationen finden Sie ab sofort in unserem neuen PharmaWiki-Artikel (24.1.2020)

Das Diphenol Resorcin wird heute aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen nur noch selten für die äusserliche Behandlung von Hauterkrankungen verwendet (23.1.2020)

In den USA wurde der Diazepam-Nasenspray Valtoco® für die Behandlung von Krampfanfällen bei Patienten mit einer Epilepsie zugelassen. Letztes Jahr wurde bereits ein Midazolam-Nasenspray freigegeben (22.1.2020)

Carbocistein (z.B. Rhinathiol®, Generika) ist ein schleimlösender Wirkstoff für die Behandlung von Atemwegserkrankungen mit der Bildung von zähflüssigem Sekret. Das Derivat der Aminosäure Cystein wird als Sirup eingenommen und ist auch in Nasenmitteln enthalten (21.1.2020)

Mit der Revision des Heilmittelgesetzes wurden im vergangenen Jahr auch die Abgabekategorien der Arzneimittel geändert. Im PharmaWiki finden Sie jetzt eine übersichtliche Illustration der neuen Kategorien und Unterkategorien (19.1.2020)

Methylsalicylat ist ein Salicylat, das in vielen äusserlichen Mitteln für die Behandlung von Schmerzen und Entzündungen enthalten ist. Bei der Anwendung muss beachtet werden, dass nach der Aufnahme in den Körper die Salicylsäure gebildet wird (18.1.2020)

Quecksilberverbindungen und -salze waren in der Pharmazie noch im 20. Jahrhundert sehr gebräuchlich, etwa als Desinfektionsmittel. Heute spielen sie nur noch in der Alternativmedizin eine Rolle, zum Beispiel in der Homöopathie (17.1.2020)

Spannende Neuigkeit zu Johanniskraut: Mit hyperforinarmen Johanniskrautextrakten wie Ze 117 von Zeller sind keine Arzneimittel-Wechselwirkungen über CYP450 und P-Glykoprotein zu erwarten. Die Fachinformation wurde entsprechend angepasst (16.1.2020)

Mit Numbrino® wurde in den USA eine nasale Lösung mit Cocain für die Lokalanästhesie der Nasenschleimhaut zugelassen. Das Arzneimittel ist für diagnostische und chirurgische Anwendungen vorgesehen (15.1.2020)

Die Benzoesäure und ihre Salze, die Benzoate, werden als Konservierungsmittel für Lebensmittel, Getränke, Arzneimittel und Kosmetika verwendet. Es sind natürliche Stoffe, die auch in Pflanzen vorkommen (15.1.2020)

Die typischen Einnahmeanweisungen für Arzneimittel können zu sehr unterschiedlichen Dosierungsintervallen führen, vor allem in der Nacht (14.1.2020)

Welchen Zweck erfüllt der aromatische Benzylalkohol in flüssigen und halbfesten Arzneiformen? (14.1.2020)

Im Artikel Plasmakonzentration finden Sie eine neue Illustration zum Thema (13.1.2020)

Die Opiumtinktur Dropizol® wurde jetzt auch in der Schweiz für die Behandlung schwerer Durchfälle bei Erwachsenen zugelassen (11.1.2020)

Der Hilfsstoff Cetylalkohol stammt ursprünglich aus dem Walrat, einer Substanz, die im Kopf von Pottwalen vorkommt. Heute wird er in der Regel aus pflanzlichen Ölen hergestellt (10.1.2020)

Phenol ist eine toxische und ätzende Substanz, die früher als Antiseptikum verwendet wurde. Heute wird Phenol kaum mehr für diesen Zweck eingesetzt, ist aber ein wichtiges Strukturelement in pharmazeutischen Wirkstoffen (9.1.2020)

Das Ylang-Ylang-Öl ist ein ätherisches Öl, das aus den Blüten des tropischen Baums Cananga odorata gewonnen wird. Es hat entspannende, harmonisierende und antimikrobielle Eigenschaften und wird in der Aromatherapie verwendet. Enthalten ist es auch in Parfüms wie Chanel N° 5 (8.1.2020)

Zinn spielt in der Pharmazie kaum eine Rolle. In der Alternativmedizin wird es unter der lateinischen Bezeichnung Stannum oder Stannum metallicum hingegen relativ häufig verwendet (7.1.2020)

Neu im PharmaWiki - unsere Illustration der chemischen Strukturen der 20 kanonischen und proteinogenen Aminosäuren (6.1.2020)

Im PharmaWiki finden Sie eine neue Illustration zum Wirkmechanismus von Lamotrigin (5.1.2020)

Aktivkohle soll nie zusammen mit Medikamenten eingenommen werden, weil sie die Wirkstoffe binden und der Ausscheidung zuführen kann (4.1.2020)

Die Orexin-Rezeptor-Antagonisten sind neue Arzneimittel für die Behandlung von Schlafstörungen mit einem geringen Abhängigkeitspotenzial. In den USA sind bereits zwei Vertreter zugelassen (2.1.2020)

Eine trockene Nasenschleimhaut ist für die Betroffenen sehr unangenehm und störend. Woher kommt die trockene Nase? Wie lässt sie sich behandeln? (1.1.2020)

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 8.4.2020 geändert.
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