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Fluticason Arzneimittelgruppen Glucocorticoide

Fluticason ist ein antiallergischer, entzündungshemmender und immunsuppressiver Wirkstoff aus der Gruppe der Glucocorticoide, der unter anderem für die Behandlung von Asthma, einer COPD, bei entzündlichen Hauterkrankungen, Nasenpolypen und einer allergischen Rhinitis verabreicht wird. Es stehen verschiedene Darreichungsformen wie Pulverinhalatoren, Dosieraerosole, Nasensprays, Cremen und Salben zur Verfügung. Fluticason liegt in den Präparaten als Fluticasonpropionat oder als Fluticasonfuorat vor. Es ist potent, hat einen hohen First-Pass-Metabolismus und eine tiefe orale Bioverfügbarkeit.

synonym: Fluticasonum, Fluticasoni propionas PhEur, Fluticasonpropionat, Fluticasoni furoas, Fluticasonfuroat

Produkte

Der Wirkstoff Fluticason ist in der Schweiz seit 1994 zugelassen und in zahlreichen Arzneimitteln enthalten:

Struktur und Eigenschaften

Fluticason (C22H27F3O4S, Mr = 444.5 g/mol) ist ein synthetisches und trifluoriertes Glucocorticoid. In den Arzneimitteln ist es als lipophiler Ester enthalten, entweder als Fluticasonpropionat oder als Fluticasonfuorat (Position 17). Das abgebildete Fluticasonpropionat liegt als weisses Pulver vor, das in Wasser praktisch unlöslich ist.

Wirkungen

Fluticason (ATC R03BA05 ) hat antiallergische, entzündungshemmende und immunsuppressive Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Bindung an intrazelluläre Glucocorticoid-Rezeptoren. Fluticason hat eine geringe Wasserlöslichkeit, einen hohen First-Pass-Metabolismus und deshalb eine tiefe orale Bioverfügbarkeit. Es hat eine hohe Potenz und nur eine geringe mineralcorticoide Aktivität.

IndikationenDosierung

Die Anwendung ist vom gewählten Arzneimittel abhängig. Generell gilt, dass eine regelmässige Anwendung in der Regel zu einem besseren Effekt führt.

Nach der Inhalation ist es wichtig, den Mund mit Wasser auszuspülen, damit sich kein Mundsoor und keine Rachenreizungen entwickeln.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation der entsprechenden Produkte.

Interaktionen

Fluticason wird von CYP3A4 metabolisiert. Bei der Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern können die Plasmaspiegel von Fluticason ansteigen.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen bei der Inhalation gehören Kopfschmerzen und eine Nasopharyngitis.

Die Nasensprays verursachen häufig Nasenbluten, Nasenulzerationen, eine in der Regel vorübergehende Erhöhung des Augeninnendrucks und Kopfschmerzen.

Bei der Applikation auf der Haut kann oft Juckreiz auftreten.

LiteraturAutorin

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 2.10.2017 geändert.
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