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Mai 2013

Amitriptylin (Saroten®) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und chronischen Schmerzen. Es wird auch mit dem angstlösenden Chlordiazepoxid kombiniert. Sienna Brooks wird in Dan Browns neuem Thriller „Inferno“ mit dieser Kombination behandelt (Limbitrol®) (23.5.2013)

Brennnesselwurzelextrakt (Valverde® Prostata uno) Das Arzneimittel mit Brennnesselwurzelextrakt zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrösserung muss nur einmal täglich eingenommen werden (23.5.2013)

Harnstoff-Salbe (40%) Bayer lanciert in der Schweiz das Canesten® Nagelset zur Behandlung von Nagelpilz. Die darin enthaltene Harnstoff-Salbe löst den Nagel auf. Es handelt sich um ein Medizinprodukt (22.5.2013)

Chlorophyllin Die Chlorophyll-Tabletten 1001 Blättgrün® sind wieder lieferbar und im Handel erhältlich (22.5.2013)

Oxilofrin (Carnigen®) Das Arzneimittel zur Behandlung eines tiefen Blutrdrucks ist - wie andere Sympathomimetika - in vielen Ländern nicht mehr im Handel (22.5.2013)

Ein tiefer Blutdruck wird in der Praxis vergleichsweise häufig beobachtet. Oft bleibt er aber symptomlos und ruft keine Beschwerden hervor. Falls jedoch gesundheitliche Störungen auftreten, werden als Mittel der ersten Wahl nicht-medikamentöse Massnahmen empfohlen. Eine Hypotonie ist nicht immer banal und kann Ausdruck einer schweren Erkrankung sein (18.5.2013)

Etilefrin (Effortil®) ist ein stimulierendes Sympathomimetikum, das zur symptomatischen Behandlung eines tiefen Blutdrucks eingesetzt wird. Die Tropfen werden in der Regel zwei- bis dreimal täglich vor den Mahlzeiten eingenommen (17.5.2013)

Salbutamol (Ventolin®, Generika) ist ein kurzwirksames Beta2-Sympathomimetikum, das hauptsächlich zur Behandlung von Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt wird. Es hat einen raschen Wirkungseintritt und eignet sich deshalb auch zur Behandlung akuter Anfälle (15.5.2013)

Pirbuterol (Maxair®) Der bronchienerweiternde Wirkstoff ist bis auf ein Stickstoffatom mit Salbutamol identisch. In der Schweiz ist das Arzneimittel bisher nicht auf dem Markt (15.5.2013)

Das PharmaWiki enthält seit heute über 24'000 Seiten. Wir bleiben dran (14.5.2013)

Salmeterol (Serevent®, Seretide®) Das bronchienerweiternde Arzneimittel ist zur Behandlung von Asthma, COPD und chronischer Bronchitis zugelassen. Es hat eine längere Wirkdauer als Salbutamol (Ventolin®, Generika), von dem es abgeleitet ist und muss deshalb nur zweimal täglich inhaliert werden (12.5.2013)

Die Entwicklung der Beta2-Sympathomimetika bei GlaxoSmithKline: Salbutamol (Ventolin®, 1972) wird drei- bis viermal täglich inhaliert, Salmeterol (Seretide®, 1995) zweimal täglich und das neue Vilanterol (Breo® Ellipta®, 2013) sogar nur noch einmal täglich (12.5.2013)

Vilanterol ist ein neues Beta2-Sympathomimetikum zur Behandlung der COPD in Fixkombination mit Fluticasonfuroat (Breo® Ellipta®). Es wurde kürzlich in den USA neu zugelassen. Im Unterschied zu bisherigen Präparaten muss es aufgrund der langen Wirkdauer nur einmal täglich inhaliert werden. Vilanterol ist ein Derivat von Salmeterol (Serevent®) (11.5.2013)

Umeclidiniumbromid ist ein bronchienerweiternder Wirkstoff aus der Gruppe der Parasympatholytika, der in Kombination mit Vilanterol zur Behandlung der COPD eingesetzt werden soll (Anoro® Ellipta®). Das Arzneimittel ist bei GlaxoSmithKline in klinischer Entwicklung und noch nicht im Handel erhältlich (11.5.2013)

Azithromycin (Zithromax®, Generika) Der Hersteller warnt davor, dass das Antibiotikum das QT-Intervall verlängern kann. Entsprechende Vorsichtsmassnahmen sollen beachtet werden (11.5.2013)

Phentermin (Adipex®) Das Amphetamin-Derivat wird als Appetitzügler eingesetzt. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen wurde es in der Schweiz vom Markt genommen (10.5.2013)

Telmisartan (Kinzal®, Micardis®) Generika des Blutdrucksenkers kommen in der Schweiz im Dezember 2013 in den Handel (10.5.2013)

Tetrazepam Die europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt, das Benzodiazepin europaweit vom Markt zu nehmen. Es kann sehr selten schwere Hautreaktionen hervorrufen. In der Schweiz ist Tetrazepam nicht zugelassen (8.5.2013)

Clonidin (Kapvay®) wird in einigen Ländern zur Behandlung von ADHS eingesetzt. Es gehört nicht zu den Amphetaminen, macht nicht abhängig und kann nicht als Rauschmittel missbraucht werden (7.5.2013)

Glycopyrroniumbromid (Seebri® Breezhaler®) Das bronchienerweiternde Parasympatholytikum zur Behandlung der COPD wurde in der Schweiz neu zugelassen. Es ist langwirksam und muss - im Unterschied zu anderen Arzneimitteln aus dieser Gruppe - nur einmal täglich inhaliert werden (7.5.2013)

Guanfacin (Intuniv®) wurde ursprünglich als blutdrucksenkendes Mittel entwickelt und wird jetzt gegen ADHS eingesetzt. In der Schweiz ist das Arzneimittel bisher nicht zugelassen (4.5.2013)

Lisdexamphetamin (Elvanse®, Vyvanse®) Das neue ADHS-Medikament kommt in Deutschland demnächst in den Handel. Es handelt sich um ein Prodrug von Dexamphetamin in einer nicht-retardierten Arzneiform (4.5.2013)

Butenafin (Mentax®) Das Antimykotikum ist mit Terbinafin (Lamisil®) verwandt und wird zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt. In der Schweiz ist es nicht im Handel (4.5.2013)

Butoconazol (Gynazole®) Die Vaginalcrème wird als Einzeldosis zur Behandlung eines Scheidenpilzes verabreicht. In der Schweiz ist sie nicht mehr im Handel (3.5.2013)

Orlistat Mepha hat am 1. Mai ein Generikum des Schlankheitsmittels Xenical® lanciert (2.5.2013)

Babyapotheke Unsere Liste gibt eine kurze Übersicht über die wichtigsten Artikel, die in eine Babyapotheke gehören (2.5.2013)

Die Zeitschrift Gesundheitstipp  empfiehlt in ihrer aktuellen Ausgabe das PharmaWiki als unabhängige und sachliche Quelle für Informationen über Medikamente. Herzlichen Dank dafür! (2.5.2013)

Das Fumarsäure-Derivat Dimethylfumarat wurde in den USA kürzlich zur Behandlung der multiplen Sklerose zugelassen (Tecfidera®). Im Gegensatz zu anderen MS-Medikamenten muss es nicht gespritzt werden, sondern kann zweimal täglich als Kapsel geschluckt werden. In Deutschland werden Fumarate bereits seit Jahren gegen Schuppenflechte eingesetzt (Fumaderm®) (1.5.2013)

April 2013

Famotidin Der H2-Blocker wird zur Behandlung von Magen- und Darmgeschwüren eingesetzt. Er hat im Unterschied zu Cimetidin ein geringes Interaktionspotential (30.4.2013)

Buformin (Silubin® retard) Das Antidiabetikum aus der Gruppe der Biguanide ist seit längerem ausser Handel, weil es eine gefährliche Laktatazidose verursachen kann (30.4.2013)

Ximelagatran (Exanta®) Der direkte Thrombinhemmer zur Vorbeugung thromboembolischer Erkrankungen wurde im Jahr 2006 aufgrund seiner Lebertoxizität vom Markt genommen (29.4.2013)

Troglitazon (Rezulin®) Der erste Wirkstoff aus der Gruppe der Glitazone zur Behandlung eines Diabetes mellitus Typ 2 wurde im Jahr 2000 vom Markt genommen, weil er lebertoxisch ist (28.4.2013)

Tofacitinib (Xeljanz®) Die europäische Arzneimittelbehörde hat die Zulassung des Januskinase-Hemmers zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis im April 2013 abgelehnt. In den USA ist das Medikament registriert (28.4.2013)

Enzalutamid (Xtandi®) Das neue Antiandrogen zur Behandlung von metastasierendem, kastrationsresistentem Prostatakrebs steht in der EU vor der Zulassung. Das Arzneimittel kann die Überlebenszeit um mehrere Monate verlängern (27.4.2013)

Avanafil (Spedra®) Der neue Phosphodiesterase-5-Hemmer zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion steht in der EU vor der Zulassung. Aus verständlichen Gründen heisst das Medikament in der EU Spedra® und nicht „Stendra®“ wie in den USA (27.4.2013)

Dextromethorphan und Chinidinsulfat (Nuedexta®) Die Fixkombination wird in der EU zur Behandlung des Pseudobulbäraffekts zugelassen, einer emotionalen Instabilität, die sich Anfällen von plötzlichem Lachen oder Weinen äussert (27.4.2013)

Tegaserod (Zelmac®) Der Serotoninagonist wurde im Jahr 2007 vom Markt genommen, weil er das Risiko für seltene kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht (26.4.2013)

Temafloxacin (Omniflox®) Das Chinolon-Antibiotikum wurde 1992 wenige Monate nach seiner Zulassung zurückgezogen, weil es zahlreiche Nebenwirkungen verursacht (26.4.2013)

Lumiracoxib (Prexige®) Der Voltaren®-Nachfolger wurde aufgrund lebertoxischer Eigenschaften in vielen Ländern vom Markt genommen oder gar nicht erst zugelassen (25.4.2013)

Aminorex (Menocil®) Das Schlankheitsmittel wurde in der Schweiz im Jahr 1965 zugelassen und 1972 wieder vom Markt genommen, weil es zahlreiche Fälle pulmonaler arterieller Hypertonie ausgelöst hatte (25.4.2013)

Benoxaprofen (Oraflex®) Das Schmerzmittel hat in den frühen 80er Jahren während zwei Jahren zahlreiche Nebenwirkungen und Todesfälle verursacht (25.4.2013)

Cerivastatin (Lipobay®) Der Cholesterinsenker kann sehr selten zu einer lebensgefährlichen Auflösung der Muskulatur führen und wurde deshalb im Herbst 2001 zurückgezogen (24.4.2013)

Valdecoxib (Bextra®) Der schmerzlindernde und entzündungshemmende COX-2-Hemmer wurde im Jahr 2005 aufgrund schwerer Hautreaktionen vom Markt genommen (24.4.2013)

Das Chinolon-Antibiotikum Trovafloxacin (Trovan®) musste 1999 ausser Handel genommen werden, weil es lebertoxische Eigenschaften hat (24.4.2013)

Rofecoxib (Vioxx®) Das Schmerzmittel wurde im Jahr vom Markt genommen, weil es das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es wird geschätzt, dass das Medikament weltweit viele tausend Todesfälle verursacht hat (22.4.2013)

Die Produkteliste des PharmaWiki wurde aktualisiert (22.4.2013)

Grepafloxacin (Vaxar®) Das Chinolon-Antibiotikum ist ein Substrat von CYP450, kann das QT-Intervall verlängern und Herzrhythmusstörungen verursachen. Deshalb wurde es 1999 vom Markt genommen (19.4.2013)

Mibefradil (Posicor®) ist ein Calciumkanalblocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris. Es wurde 1998 vom Markt genommen, weil es zahlreiche Arzneimittel-Wechselwirkungen verursachen kann, unter anderem mit Astemizol und Terfenadin (19.4.2013)

Astemizol (Hismanal®) Das zweite Antihistaminikum der 2. Generation ist nicht mehr im Handel, weil es lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen hervorrufen kann (18.4.2013)

Terfenadin (Teldane®) Das erste Antihistaminikum der 2. Generation ist nicht mehr auf dem Markt, weil es Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Als Ersatz kann der aktive Metabolit Fexofenadin (Telfast®) verwendet werden (18.4.2013)

Empagliflozin ist ein blutzuckersenkender und antidiabetischer Wirkstoff aus der Gruppe der SGLT2-Hemmer zur Behandlung eines Diabetes mellitus Typ 2. Das Arzneimittel ist im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen aus dieser Gruppe noch nicht zugelassen (17.4.2013)

Cromoglicinsäure-Augentropfen (Opticrom Allergo®, Generika) werden zur vorbeugenden Behandlung einer allergischen Bindehautentzündung verabreicht. Die Augentropfen müssen regelmässig und viermal täglich in die Augen gegeben werden (16.4.2013)

Cromoglicinsäure-Nasenspray (Lomusol®, Generika) Der Nasenspray wird zur vorbeugenden Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt. Er muss regelmässig und viermal täglich verwendet werden (16.4.2013)

Cromoglicinsäure bei Asthma (Lomudal®, Generika) Cromoglicinsäure wird als Inhalation zur vorbeugenden Basistherapie bei Asthma eingesetzt. Es muss mindestens viermal täglich inhaliert werden (16.4.2013)

Heuschnupfen - Unsere umfassende Übersicht zum aktuellen Thema (16.4.2013)

Benzodiazepine Die Beruhigungs- und Schlafmittel sind gut wirksam - auch deshalb sind in der Schweiz Zehntausende von ihnen abhängig (14.4.2013)

Entecavir (Baraclude®) Der antivirale Wirkstoff wird zur Behandlung einer chronischen Hepatitis-B-Infektion verabreicht (13.4.2013)

Bromazepam (Lexotanil®) ist ein langwirksames 1,4-Benzodiazepin zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen (12.4.2013)

Clobazam (Urbanyl®) Das langwirksame 1,5-Benzodiazepin wird zur Behandlung von Angststörungen und als Zusatzmedikation bei einer Epilepsie eingesetzt (12.4.2013)

Eine leichte Prellung ist eine geschlossene Verletzung, die von einer stumpfen Gewalteinwirkung verursacht wird. Zu den möglichen Beschwerden gehören Schmerzen, ein Bluterguss, eine Hautverfärbung und Schwellungen (10.4.2013)

Beim Komasaufen („Rauschtrinken“, „Kampftrinken“, „Binge Drinking“) geht es darum, sich gelegentlich und innert kurzer Zeit grosse Mengen Alkohol zuzuführen, um stark betrunken zu werden (8.4.2013)

Carbetocin (Pabal®) ist ein langwirksamer Wirkstoff aus der Gruppe der Oxytocin-Agonisten, der zur Vorbeugung einer Uterusatonie und Blutungen nach einer Kaiserschnittgeburt eingesetzt wird (8.4.2013)

Filgrastim (Neupogen®, Biosimilars) ist eine biotechnologisch hergestellte Variante des humanen Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors (G-CSF) zur Behandlung von Neutropenien (6.4.2013)

Pegfilgrastim (Neulasta®) ist ein pegyliertes Derivat von Filgrastim, das aufgrund der längeren Wirkdauer nur einmal pro Chemotherapie-Zyklus verabreicht werden muss (6.4.2013)

Lenograstim (Granocyte®) entspricht im Gegensatz zu Filgrastim dem humanen Granulozyten-koloniestimulierenden Faktor und ist wie dieser glykosyliert (6.4.2013)

Blähungen sind ein eher unangenehmes und peinliches Tabuthema - und das, obwohl jeder schon einmal davon betroffen war. Wie Blähungen entstehen und behandelt werden, erfahren Sie in unserem aktuellen Artikel der Woche (6.4.2013)

Brentuximab vedotin (Adcetris®) zur Behandlung des Hodgkin-Lymphoms und des anaplastisch grosszelligen Lymphoms wurde in der Schweiz neu zugelassen. Bemerkenswert: Der Wirkstoff sucht selektiv Tumorzellen auf und tötet sie ab (5.4.2013)

Insulin degludec (Tresiba®) Das ultralangwirksame Insulin zur Behandlung von Diabetes mellitus wurde in der Schweiz neu zugelassen (3.4.2013)

Teriflunomid (Aubagio®) Das neue MS-Medikament steht in der EU kurz vor der Zulassung (2.4.2013)

Dimethylfumarat (Tecfidera®) Das Fumarsäure-Derivat wurde in den USA zur Behandlung der multiplen Sklerose zugelassen. Wir halten das Arzneimittel für eine interessante Innovation (1.4.2013)

März 2013

Canagliflozin (Invokana®) Der SGLT2-Hemmer zur Behandlung eines Diabetes mellitus Typ 2 wurde gestern in den USA neu zugelassen (30.3.2013)

Ciprofloxacin (Ciproxin®, Generika) Das Chinolon-Antibiotikum wird häufig zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten eingesetzt (27.3.2013)

Sildenafil feiert Geburtstag. Das Potenzmittel Viagra® wurde vor 15 Jahren in den USA zugelassen. Dieses Jahr kommen in der Schweiz erstmals Generika in den Handel (27.3.2013)

Carbapeneme gehören zu den potentesten Wirkstoffen aus der Gruppe der Beta-Lactam-Antibiotika. Sie werden als Reservemedikamente zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionskrankheiten eingesetzt (23.3.2013)

Ertapenem (Invanz®) ist ein Carbapenem-Antibiotikum zur intravenösen Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Es ist vergleichsweise lang wirksam und gegenüber vielen Beta-Laktamasen stabil (22.3.2013)

Droperidol Das Butyrphenon wird als Mittel der 2. Wahl zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen eingesetzt. Es kann das QT-Intervall verlängern und hat ein hohes Potential für Arzneimittel-Wechselwirkungen (21.3.2013)

Escitalopram (Cipralex Meltz®) Ab dem 1. April 2013 kommen Escitalopram-Schmelztabletten in den Handel (21.3.2013)

Flupirtin Die europäische Arzneimittelbehörde hat eine Überprüfung des muskelentspannenden Schmerzmittels angekündigt. In der Schweiz ist Flupirtin nicht zugelassen (19.3.2013)

Das Glucocorticoid Mometasonfuroat wird zur Behandlung von Hauterkrankungen (Elocom®), gegen Erkrankungen der Nasenschleimhaut (Nasonex®) und als Inhalation gegen Asthma (Asmanex®) eingesetzt (18.3.2013)

In der Schweiz sind keine Arzneimittel mit dem Antibiotikum Chloramphenicol mehr im Handel (17.3.2013)

Die Sofradex®-Ohrentropfen zur Behandlung einer Entzündung des äusseren Gehörgangs sind in der Schweiz ausser Handel (16.3.2013)

Die gefässverengenden und antiallergischen Spersallerg®-Augentropfen werden in der Schweiz aus kommerziellen Gründen vom Markt genommen (15.3.2013)

Novartis nimmt ausserdem die folgenden Produkte aus dem Sortiment: Cafergot®, Efemoline®, Estragest®, Spersadex® und Trasicor® (15.3.2013)

Nomegestrolacetat In der Schweiz wurde eine neue Antibabypille lanciert. Zoely® ist eine Kombination des langwirksamen Gestagens Nomegestrolacetat mit dem natürlichen Östrogen Estradiol (14.3.2013)

Clemastin (Tavegyl®) Im Gegensatz zu modernen Antihistaminika der 2. Generation löst Clemastin häufiger Müdigkeit und andere unerwünschte Wirkungen aus und muss zweimal täglich statt nur einmal täglich eingenommen werden (14.3.2013)

Ein Nabelbruch bei Säuglingen ist in der Regel harmlos und bildet sich ohne Behandlung von alleine zurück (12.3.2013)

Der Leukotrien-Rezeptor-Antagonist Montelukast (Singulair®) wird zur Behandlung von Asthma und einer allergischen Rhinitis verabreicht. Im Unterschied zu anderen Asthmamitteln kann Montelukast einmal täglich eingenommen werden und muss nicht inhaliert werden. Im Sommer kommen in der Schweiz erstmals Generika in den Handel. Darauf reagiert der Hersteller des Originals mit der Lancierung eines identischen und kostengünstigeren Auto-Generikums (10.3.2013)

Levocetirizin (Xyzal®) Jetzt kommen in der Schweiz erstmals Generika des Antihistaminikums in den Handel (8.3.2013)

Die europäische Arzneimittelbehörde lehnt die Zulassung des Appetitzüglers Qsiva® (Phentermin + Topiramat) ab (8.3.2013)

Imatinib (Glivec®) In der EU wurden Generika des teuren Leukämiemedikaments zugelassen (8.3.2013)

Lornoxicam (Xefo®) ist ein chloriertes Derivat von Tenoxicam mit einer kurzen Halbwertszeit. Die Tabletten werden zwei- bis dreimal täglich eingenommen (6.3.2013)

Tenoxicam (Tilcotil®) Das Schmerzmittel zur Behandlung schmerzhafter entzündlicher und degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparats hat eine lange Halbwertszeit und muss deshalb nur einmal täglich eingenommen werden (6.3.2013)

Selegilin Das Original Jumexal® des Parkinson-Medikaments ist in der Schweiz ausser Handel. Die Generika sind hingegen weiterhin verfügbar (4.3.2013)

Telaprevir (Incivo®) Der Proteasehemmer greift spezifisch in die Virusvermehrung des Hepatitis-C-Virus ein und wird zur Behandlung einer chronischen HCV-Infektion eingesetzt (3.3.2013)

Furosemid (Lasix®, Generika) Der Wirkstoff hat stark harntreibende Eigenschaften und wird zur Behandlung von Ödemen verschiedener Ursache eingesetzt (2.3.2013)

Daylong actinica® heisst ab dem 1. März 2013 Actinica® Lotion. Das Medizinprodukt wird zur Vorbeugung von hellem Hautkrebs bei Risikopatienten verwendet (2.3.2013)

Cholin-Fenofibrat wurde in der Schweiz neu zugelassen. Es handelt sich um Fenofibrat, das bereits in der aktiven Form vorliegt (1.3.2013)

Rilpivirin Der neue Reverse-Transkriptase-Hemmer zur Behandlung einer HIV-Infektion wurde in der Schweiz im Februar zugelassen (1.3.2013)

Februar 2013

Ospemifen (Osphena®) Der neue SERM wurde in den USA zur Behandlung von Schmerzen während dem Geschlechtsverkehr bei Frauen im Zusammenhang mit der Menopause zugelassen (28.2.2013)

Acetylcystein darf in der Schweiz nicht mehr bei Kindern unter zwei Jahren eingesetzt werden (28.2.2013)

Reboxetin (Edronax®) Das umstrittene Antidepressivum darf in der Schweiz zukünftig nur noch bei schweren depressiven Episoden verabreicht werden (27.2.2013)

Die Fixkombination Saxagliptin + Metformin (Kombiglyze® XR) ist in der Schweiz ab sofort im Handel verfügbar (27.2.2013)

Die Ecodurex®-Tabletten mit Amilorid und Hydrochlorothiazid gehen in der Schweiz im April 2013 ausser Handel. Es handelt sich um ein Generikum von Moduretic®. Es stehen alternative Produkte mit denselben Inhaltsstoffen zur Verfügung (26.2.2013)

Tolperison (Mydocalm®, Generika) ist in der Schweiz seit den 1960er Jahren zur Behandlung von Muskelkrämpfen zugelassen. In der EU wurde die Anwendung kürzlich eingeschränkt. Demnach soll das Arzneimittel nur noch bei einer Spastizität nach einem Schlaganfall verabreicht werden (25.2.2013)

Mirabegron (Betmiga®, Myrbetriq®) Der erste Wirkstoff aus der Gruppe der Beta3-Agonisten zur Behandlung einer Reizblase wurde in der EU zugelassen (24.2.2013)

Mefenaminsäure (Ponstan®, Generika) Das Schmerzmittel ist in der Schweiz sehr populär und wird häufig verschrieben. In Deutschland ist es nicht im Handel (23.2.2013)

Nabumeton (Balmox®) Das entzündungshemmende Schmerzmittel wird in der Schweiz seit Januar 2013 nicht mehr vertrieben (23.2.2013)

Insulin degludec (Tresiba®) Das ultra-langwirksame Basalinsulin zur Behandlung von Diabetes mellitus kommt in der EU in den Handel. Es wird einmal täglich verabreicht (22.2.2013)

Molsidomin (Corvaton®) setzt Stickstoffmonoxid (NO) frei und erweitert so die Blutgefässe bei einer Angina pectoris. Es ist nicht für den akuten Anfall geeignet und darf nicht mit Viagra® und ähnlichen Potenzmitteln kombiniert werden (21.2.2013)

Ectoin wird in der Schweiz als Nasenspray und Augentropfen zur Behandlung von Heuschnupfen und allergischer Bindehautentzündung lanciert. Es handelt sich um ein pflegendes Medizinprodukt, das aus unserer Sicht weniger gut wirksam ist als entsprechende Antiallergika (19.2.2013)

Methylphenidat (Ritalin®, Generika) Die Politik  will die Abgabe weiter erschweren und mit einem Therapieprogramm verbinden. Doch bereits heute gilt, dass das Medikament „im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie“ indiziert ist (16.2.2013)

Wir erklären, wie Wärmeflaschen richtig verwendet werden (15.2.2013)

Phenylbutazon wurde in Pferdefleisch gefunden, das als Rindfleisch verkauft wurde. Es handelt sich um ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, das heute hauptsächlich in der Tiermedizin eingesetzt wird (14.2.2013)

Saxagliptin (Onglyza®) In der Schweiz sind zwei Fixkombinationen des Antidiabetikums mit Metformin registriert, aber derzeit noch nicht im Handel erhältlich (14.2.2013)

Tazaroten (Zorac®) Das Retinoid zur Behandlung der Schuppenflechte ist in der Schweiz seit Längerem nicht mehr im Handel (14.2.2013)

Acamprosat (Campral®) ist ein Entwöhnungsmittel, das zur Aufrechterhaltung einer Alkoholabstinenz verabreicht wird (12.2.2013)

Naltrexon In der Schweiz konsumieren etwa 4.5% der Bevölkerung jeden Tag grössere Mengen alkoholischer Getränke. Eine Möglichkeit zur medikamentösen Behandlung der Alkoholabhängigkeit ist der Opioid-Antagonist Naltrexon. Er hebt die Effekte endogener Opioide auf und reduziert das Verlangen nach der Substanz (11.2.2013)

Naloxon Das Medikament wird in der Regel als intravenöse Injektion gespritzt und hebt die Effekte von Opioiden auf (8.2.2013)

Perphenazin Nach vielen anderen Phenothiazinen geht jetzt auch Trilafon® ausser Handel. Es war in der Schweiz seit den 1950er Jahren zugelassen (8.2.2013)

Nalmefen (Selincro®) Das neue Medikament zur Behandlung einer Alkoholabhängigkeit steht in der EU vor der Zulassung. Es ist mit Naltrexon (Naltrexin®) verwandt (5.2.2013)

Fosamprenavir (Telzir®) Das HIV-Medikament wird mit Ritonavir kombiniert, welches den Abbau hemmt und so die Plasmakonzentration erhöht (4.2.2013)

Adrenalin-Fertigspritze Der EpiPen® wurde neu gestaltet. Er erhält neu ein Etui und lässt sich besser in der Hand halten. Die Sicherheitskappe ist blau statt grau und auf der Spritze befindet sich eine Anwendungsbeschreibung. Die Handhabung bleibt aber im Wesentlichen gleich (2.2.2013)

Ein Mamitüchlein wird in die Isolette oder das Wärmebett von Frühgeborenen gelegt, damit diese den Geruch der Eltern aufnehmen können (2.2.2013)

Das transdermale Pflaster Estragest® zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden ist in der Schweiz ausser Handel. Es stehen Alternativen mit denselben Inhaltsstoffen zur Verfügung (1.2.2013)

Amitriptylin Tryptizol® wurde in der Schweiz vom Markt genommen. Als Ersatz kann Saroten® verwendet werden (1.2.2013)

Citalopram ecosol® heisst neu Citalopram Sandoz® (1.2.2013)

Januar 2013

Cyproteronacetat (Diane®-35, Generika, mit Ethinylestradiol) In Frankreich wurde die Zulassung der antiandrogenen Pille aufgrund der kardiovaskulären Risiken ausgesetzt (30.1.2013)

Känguruen ist eine gängige Methode zur Pflege frühgeborener Kinder mit einem tiefen Geburtsgewicht (30.1.2013)

Nach 35 Jahren erscheint das Arzneimittel-Kompendium der Schweiz® dieser Tage zum letzten Mal in gedruckter Form (30.1.2013)

Nicotinsäure (Tredaptive®) Aufgrund schlechter Studienergebnisse wird der Lipidsenker in der Schweiz auf den 31. Januar 2013 vom Markt genommen (28.1.2013)

In den USA wurde ein Oxybutynin-Patch zur Behandlung einer Reizblase bei Frauen für die Selbstmedikation ohne ärztliches Rezept freigegeben (28.1.2013)

Mit Alogliptin (Nesina®) wurde in den USA im Januar bereits der fünfte Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer zur Behandlung eines Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen (27.1.2013)

Entfremdung von der Natur Unser modernes Leben hat nicht mehr viel mit unserem ursprünglichen in der Natur gemein (20.1.2013)

Ziconotid (Prialt®) Der Wirkstoff aus dem Gift einer marinen Kegelschnecke wird als Schmerzmittel gespritzt (18.1.2013)

Linagliptin Das Antidiabetikum aus der Gruppe der Gliptine ist jetzt auch in der Schweiz als Fixkombination mit Metformin im Handel (Jentadueto®) (18.1.2013)

Norgestimat (Cilest®) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Gestagene der 2. Generation, der in Kombination mit dem Östrogen Ethinylestradiol zur oralen hormonellen Empfängnisverhütung verwendet wird (17.1.2013)

Augentrost-Augentropfen werden in der Alternativmedizin häufig zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt (16.1.2013)

Die Produkteliste des PharmaWiki wurde aktualisiert (14.1.2013)

Galantamin (Reminyl®) In der Schweiz wurden erstmals Generika des Alzheimer-Medikaments zugelassen. Sie sind noch nicht im Handel verfügbar (14.1.2013)

Die Nicotinsäure (Niacin) gehört zu den ältesten Lipidsenkern und wird seit Jahrzehnten zur Behandlung von Störungen des Fettstoffwechsels eingesetzt. Jetzt ist die pharmakologische Karriere des Medikaments abrupt beendet worden. Denn in einer grossen Studie konnte die klinische Wirksamkeit in Kombination mit Statinen nicht bestätigt werden (13.1.2013)

Perampanel (Fycompa®) Das neue Antiepileptikum wurde kürzlich in der Schweiz zugelassen (10.1.2013)

Candesartan (Atacand® plus, Blopress® plus) Die Fixkombination mit Hydrochlorothiazid ist jetzt ebenfalls als Generikum erhältlich (9.1.2013)

Ulipristalacetat (ellaOne®) Die neue „Pille danach“ wurde jetzt auch in der Schweiz zugelassen. Im Unterschied zu NorLevo Uno® ist sie nur auf ärztliche Verordnung erhältlich und länger wirksam (8.1.2013)

In den vergangenen Tagen konnten wir erstmals über 20'000 Besuche an einem Tag auf PharmaWiki verzeichnen. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen! (8.1.2013)

Was ist eigentlich ein „Drug Target“? (8.1.2013)

Phencyclidin (PCP, „Angel Dust“) wurde wie das verwandte Ketamin als Anästhetikum entwickelt. Heute wird es nicht mehr medizinisch, sondern nur noch missbräuchlich als Halluzinogen verwendet (7.1.2013)

Benzbromaron (Desuric®, Generika) Das Gichtmittel wurde in der Schweiz vor zehn Jahren vom Markt genommen, weil sehr selten schwere Leberentzündungen aufgetreten waren (5.1.2013)

Sorbitol „kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken“ und wird deshalb medizinisch auch als Abführmittel verwendet (5.1.2013)

Die weisse Schüttelmixtur enthält Zinkoxid und Talk und wird unter anderem zur äusserlichen Behandlung von Windpocken aufgetragen (3.1.2013)

Oxiconazol (Oceral®) ist ein Antimykotikum, das zur Behandlung von Hautpilzinfektionen und eines Scheidenpilzes eingesetzt wird (2.1.2013)

Apixaban (Eliquis®) Der Faktor-Xa-Hemmer wurde in den USA zur Vorbeugung von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Vorhofflimmern zugelassen. Apixaban wird als möglicher Nachfolger für Phenprocoumon resp. Warfarin gehandelt (2.1.2013)

AIPS Das Arzneimittelinformations-Publikationssystem AIPS ist ab sofort online. Es enthält alle offiziellen Fach- und Patienteninformationen der in der Schweiz zugelassenen Arzneimittel (1.1.2013)

Bromhexin (Bisolvon®) Das schleimlösende Mittel wird im Winter häufig zur Behandlung von Husten mit Schleimbildung eingesetzt (1.1.2013)

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