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Methylprednisolonaceponat Arzneimittelgruppen Topische Glucocorticoide

Methylprednisolonaceponat ist ein entzündungshemmender, antiallergischer und immunsuppressiver Wirkstoff aus der Gruppe der topischen Glucocorticoide. Er wird zur lokalen Behandlung von entzündlichen Hautekrankungen einmal täglich aufgetragen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein Brennen und Juckreiz an der Applikationsstelle. Eine unsachgemässe Anwendung von Dermokortikoiden kann zu Hautschädigungen führen.

synonym: Methylprednisoloni aceponas, MPA

Produkte

Methylprednisolonaceponat ist in der Schweiz seit 1991 zugelassen und als Creme, Salbe und Fettsalbe im Handel (Advantan®).

Struktur und Eigenschaften

Methylprednisolonaceponat (C27H36O7, Mr = 472.6 g/mol) ist ein lipophiles und nicht-halogeniertes Glucocorticoid, das in der Haut von Esterasen zum aktiven Metaboliten 6α-Methylprednisolon-17-propionat hydrolysiert wird.

Wirkungen

Methylprednisolonaceponat (ATC D07AC14 ) hat entzündungshemmende, gefässverengende, antiallergische, immunsuppressive und juckreizlindernde Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Bindung an intrazelluläre Glucocorticoid-Rezeptoren. Methylprednisolonaceponat gehört zur Stärkeklasse III.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Arzneimittel werden einmal täglich dünn aufgetragen.

Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen sollten Dermokortikoide möglichst kurzfristig verwendet werden. Falls sie über längere Zeit benötigt werden, müssen Therapiepausen eingelegt werden oder zwischenzeitlich kortisonfreie Präparate angewandt werden. Dermokortikoide sollen nicht grossflächig aufgetragen und nicht überdosiert werden.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein Brennen und Juckreiz an der Applikationsstelle. Eine unsachgemässe Anwendung von Dermokortikoiden kann zu Hautschädigungen wie einer Verdünnung der Haut (Atrophie), zu Hautstreifen (Striae) und Teleangiektasien führen, siehe unter topische Glucocorticoide.

siehe auch

Topische Glucocorticoide

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 2.10.2017 geändert.
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