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Glucocorticoid-Augentropfen Arzneimittelgruppen Glucocorticoide

Glucocorticoid-Augentropfen sind Augentropfen mit entzündungshemmenden, antiallergischen und immunsuppressiven Eigenschaften. Sie werden zur lokalen und kurzfristigen Behandlung von entzündlichen Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts verwendet. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine Zunahme des Augeninnendrucks, Infektionen und ein grauer Star, vor allem bei längerer Anwendung.

synonym: Okuläre Glucocorticoide

Wirkungen

Glucocorticoid-Augentropfen sind am Auge entzündungshemmend, antiallergisch und immunsuppressiv. Sie können den Augeninnendruck erhöhen und Infektionen begünstigen.

Indikationen

Glucocorticoid-Augentropfen sind zur Behandlung nicht-infektiöser entzündlicher Erkrankungen der vorderen Augenabschnitte zugelassen. In Kombination mit Antibiotika werden sie auch bei Infektionskrankheiten des Auges eingesetzt.

Dosierung

Gemäss der Arzneimittel-Fachinformation. Die Fläschchen müssen in der Regel vor der Anwendung geschüttelt werden, da die Arzneimittel als Suspension vorliegen. Siehe auch unter Verabreichen von Augentropfen.

WirkstoffeKontraindikationen

Glucocorticoid-Augentropfen sind bei Überempfindlichkeit, Augeninfektionen (Monotherapie), Tuberkulose, Glaukom und nach einer Entfernung von Fremdkörpern kontraindiziert. Bei der Anwendung müssen zahlreiche Vorsichtsmassnahmen beachtet werden. Sie finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Andere Augentropfen sollten nicht gleichzeitig, sondern in einem zeitlichen Abstand von etwa 15 Minuten ins Auge gegeben werden. Da Glucocorticoide den Augeninnendruck erhöhen können, schwächen sie die Wirkung von Antiglaukomatosa ab. Auch bei der Anwendung von Mydriatika kann der Druck steigen. Über Interaktionen mit Betablockern wurde berichtet.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Irritationen nach der Verabreichung und Überempfindlichkeit. Häufig und vor allem bei längerer Anwendung kommt es zu einer Zunahme des Augeninnendrucks, zu Infektionen, aufgrund der immunsuppressiven Eigenschaften der Wirkstoffe und zu einem Katarakt.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 6.12.2016 geändert.
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