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Butamirat Arzneimittelgruppen Antitussiva

Butamirat ist ein hustenreizlindernder Wirkstoff aus der Gruppe der Antitussiva, der zur symptomatischen Behandlung eines Reizhustens verabreicht wird. Es ist nicht mit Opioiden wie beispielsweise Codein verwandt. Die Effekte beruhen auf einem zentralen Mechanismus. Die nicht-retardierten Arzneiformen werden in Regel drei- bis viermal täglich vor den Mahlzeiten verabreicht. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit, Durchfall und Hautauschlag.

synonym: Butamiratum, Butamirati dihydrogenocitras, Butamiratdihydrogencitrat

Produkte

Butamirat ist als Sirup, in Form von Tropfen und Depottabletten im Handel (z.B. NeoCitran® Hustenstiller, früher Sinecod®). Es ist in der Schweiz seit 1965 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Butamirat (C18H29NO3, Mr = 307.4 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Butamiratdihydrogencitrat vor. Es hat strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Antitussivum Butetamat. Butamirat ist nicht mit Opioiden wie Codein verwandt.

Wirkungen

Butamirat (ATC R05DB13 ) werden hustenreizstillende und bronchospasmolytische Eigenschaften zugeschrieben. Die Effekte beruhen auf einem zentralen Mechanismus. Der Wirkstoff ist weniger gut untersucht als neue Arzneimittel. Moderne Zulassungsstudien fehlen.

Indikationen

Zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die nicht-retardierten Arzneiformen werden in Regel drei- bis viermal täglich vor den Mahlzeiten verabreicht.

Missbrauch

Butamirat kann als zentral dämpfendes Rauschmittel missbraucht werden. Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen ist davon abzuraten. Siehe auch unter Missbrauch von Hustensirup.

Kontraindikationen

Butamirat ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen können mit schleimlösenden Mitteln, zentral dämpfenden Arzneimitteln und Alkohol auftreten.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit, Durchfall und Hautauschlag.

siehe auch

Antitussiva

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autorin hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.9.2015 geändert.
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