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Parasympatholytika Arzneimittelgruppen

Parasympatholytika sind Arzneimittel, welche die Wirkungen des Parasympathicus, eines Anteils des unwillkürlichen Nervensystems, hemmen. Sie werden unter anderem bei der Reizblase, bei Asthma und Krämpfen der innerer Organe (z.B. Magen-Darm-Trakt, Harnwege) eingesetzt. Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen gehören Müdigkeit, Verstopfung, Sehstörungen, Mundtrockenheit und Harnverhaltung.

synonym: Parasympathikolytika, Muskarinrezeptor-Antagonisten, m-Cholinrezeptoren-Bocker, m-Cholinrezeptor-Antagonisten, Vagolytika, neutotrope Spasmolytika, Muscarinantagonisten

Definition

Parasympatholytika sind Arzneimittel, welche die Erregungsübertragung an den parasympathischen Nervenendigungen hemmen, indem sie die Wirkung des Acetylcholins kompetitiv aufheben.

Wirkungen

parasympatholytisch (anticholinerg):

Wirkmechanismus

Durch einen kompetitiven Antagonismus werden die Effekte des natürlichen Überträgerstoffes Acetylcholin an den cholinergen Neuronen gehemmt.

IndikationenWirkstoffe

Substanzen gegen die hyperaktive Blase:

Weitere:

Unerwünschte WirkungenWissenswertes

Atropin ist die Leitsubstanz der Parasympatholytika. Eine Atropinvergiftung, die vor allem nach dem Verzehr von Tollkirschen oder Stechapfelsamen und nur sehr selten durch die Einnahme artopinhaltiger Medikamente verursacht wird, ist durch die folgenden Symptome gekennzeichnet:

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autorin hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.6.2014 geändert.
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