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Parasympatholytika

Arzneimittelgruppen

Parasympatholytika sind Arzneimittel, welche die Wirkungen des Parasympathicus, eines Anteils des unwillkürlichen Nervensystems, hemmen. Sie werden unter anderem bei der Reizblase, bei Asthma und Krämpfen der innerer Organe (z.B. Magen-Darm-Trakt, Harnwege) eingesetzt. Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen gehören Müdigkeit, Verstopfung, Sehstörungen, Mundtrockenheit und Harnverhaltung.

synonym: Parasympathikolytika, Muskarinrezeptor-Antagonisten, m-Cholinrezeptoren-Bocker, m-Cholinrezeptor-Antagonisten, Vagolytika, neutotrope Spasmolytika, Muscarinantagonisten

Definition

Parasympatholytika sind Arzneimittel, welche die Erregungsübertragung an den parasympathischen Nervenendigungen hemmen, indem sie die Wirkung des Acetylcholins kompetitiv aufheben.

Wirkungen

parasympatholytisch (anticholinerg):

Wirkmechanismus

Durch einen kompetitiven Antagonismus werden die Effekte des natürlichen Überträgerstoffes Acetylcholin an den cholinergen Neuronen gehemmt.

Indikationen

Wirkstoffe

Substanzen gegen die hyperaktive Blase:

Weitere:

Unerwünschte Wirkungen

Wissenswertes

Atropin ist die Leitsubstanz der Parasympatholytika. Eine Atropinvergiftung, die vor allem nach dem Verzehr von Tollkirschen oder Stechapfelsamen und nur sehr selten durch die Einnahme artopinhaltiger Medikamente verursacht wird, ist durch die folgenden Symptome gekennzeichnet:

Literatur

Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autorin hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Alle Inhalte sind werbefrei. Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am 11.5.2013
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