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Mückenstiche Indikationen Insektenstiche

Mückenstiche werden von weiblichen Stechmücken verursacht, welche mit ihrem Stechrüssel Blut aus der Haut saugen, das sie für die Eierproduktion benötigen. Dabei entsteht eine geschwollene und gerötete Stelle, die meistens unangenehm juckt. In der Regel verschwindet der Mückenstich nach einigen Tagen von alleine. Stechmücken können allerdings auch allergische Reaktionen auslösen und in vielen Ländern gefährliche Infektionskrankheiten wie die Malaria, das Dengue-Fieber oder das Gelbfieber übertragen. Für die symptomatische Behandlung unkomplizierter Stiche werden in der Regel topische Zubereitungen mit Antiallergika, ätherischen Ölen, Lokalanästhetika und Desinfektionsmittel verwendet. Bei starken Symptomen kann eine systemische Therapie angezeigt sein.

synonym: Moskitostiche, Mückenbisse, Stechmückenstiche

Symptome

Zu den möglichen Beschwerden nach einem Mückenstich gehören lokale Reaktionen wie:

Aufgrund der Hautverletzung besteht eine Infektionsgefahr. In der Regel sind Mückenstiche selbstlimitierend und verschwinden nach einigen Tagen von alleine.

Ein Mückenstich kann allerdings auch eine grossflächige Schwellung hervorrufen. Und systemische allergische Reaktionen, ein Nesselfieber und eine Anaphylaxie können selten auftreten.

In zahlreichen Ländern werden von Stechmücken gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Dazu gehören beispielsweise die Malaria, das Dengue-Fieber, das West-Nil-Fieber, das Zika-Fieber, das Gelbfieber, das Ross-River-Fieber und das Chikungunya-Fieber.

Ursachen

Weibliche Stechmücken durchstechen die Haut mit ihrem Stechrüssel und saugen Blut, das sie für die Eierproduktion benötigen. Die lokale Reaktion wird hauptsächlich von Bestandteilen des Speichels der Insekten verursacht und kann irritativ-entzündlich oder allergisch sein. Eine allergische Reaktion wird nach einer vorgängigen Sensibilisierung von allergenen Proteinen im Speichel ausgelöst.

Krankheitserreger wie Viren und Parasiten stammen von infizierten Tieren oder Menschen und werden von den Mücken ebenfalls mit dem Speichel übertragen.

Zu den wichtigsten Moskitogattungen gehören Culex, Aedes und Anopheles:

Die tagaktive und aggressive asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), welche verschiedene der genannten Krankheiten überträgt, wurde vor einiger Zeit in die Schweiz eingeschleppt und hat sich vor allem im Tessin ausgebreitet. Glücklicherweise spielt sie hierzulande als Vektor für Krankheitserreger noch keine Rolle.

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel anhand der Patientengeschichte und des klinischen Bildes gestellt. Mückenstiche können mit anderen Hauterkrankungen verwechselt werden.

Nicht-medikamentöse BehandlungMedikamentöse Behandlung

Antihistaminika:

Ätherische Öle:

Desinfektionsmittel:

Glucocorticoide:

Lokalanästhetika:

Essig-weinsaure Tonerde-Lösung:

Weitere Möglichkeiten:

Vorbeugungsiehe auch

Insektenstiche, Antihistaminika, Repellents, Anaphylaxie, Reiseapotheke

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 6.5.2019 geändert.
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