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Schmerzmittel für Hunde Tierarzneimittel Schmerzmittel

Für die Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen stehen für Hunde verschiedene Schmerzmittel wie Metamizol, NSAR, COX-2-Hemmer, Piprante und Opioide zur Verfügung. Die Halterinnen und Halter sollen den Tieren keine Humanarzneimittel wie Paracetamol, Ibuprofen und Diclofenac geben, weil diese nicht verträglich sind. Es sind zum Beispiel aromatisierte Kautabletten, Suspensionen und Injektionspräparate als Tierarzneimittel im Handel.

synonym: Analgetika für Hunde

Produkte

Schmerzmittel für Hunde sind unter anderem als Kautabletten, Tabletten, Suspensionen und Injektionspräparate im Handel. Sie sind in der Regel verschreibungspflichtig und nicht für die Selbstmedikation zugänglich. Die Kautabletten werden mit Fleisch oder Fleischaroma aromatisiert und es werden Proteine zugegeben, um die Verabreichung zu erleichtern.

Nicht alle Medikamente stehen als Tierarzneimittel zur Verfügung. Es werden auch importierte Arzneimittel, Magistralrezepturen und Humanarzneimittel verwendet. Dabei wird von einer Umwidmung gesprochen. Es muss beachtet werden, dass einige Hilfsstoffe in Humanarzneimitteln nicht für Hunde geeignet sind, zum Beispiel das Süssungsmittel Xylitol.

Anästhetika wie Ketamin und Xylazin werden in diesem Artikel nicht behandelt.

Struktur und Eigenschaften

Die Schmerzmittel haben keine einheitliche chemische Struktur, sie können aber in verschiedene Gruppen eingeteilt werden (siehe unten).

Beispiel Carprofen, ein NSAR:

Wirkungen

Schmerzmittel (ATCvet QN02 ) haben analgetische, fiebersenkende und teils zusätzlich entzündungshemmende Eigenschaften. Wichtige Drug Targets sind die Cyclooxygenasen (COX) und die Opioid-Rezeptoren.

Wirkmechanismus der NSAR, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki

Indikationen

Akute und chronische Schmerzen und Entzündungszustände bei Hunden. Viele Präparate sind bei einer Arthrose indiziert, die bei Hunden häufig vorkommt.

Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht. Die Tierarzneimittel werden oral oder parenteral verabreicht.

Wirkstoffe

Analgetika:

NSAR (nicht steroidale Entzündungshemmer):

COX-2-Hemmer:

Piprante:

Opioide:

Monoklonale Antikörper:

Antiepileptika:

Cannabinoide:

Missbrauch

Tierarzneimittel können von Menschen missbraucht werden, zum Beispiel die Opioide als Rauschmittel.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören gastrointestinale Störungen wie Erbrechen, Durchfall und Blutungen, Nieren- und Leberstörungen, eine Apathie und ein Gewichtsverlust. Opioide können unter anderem auch eine Bradykardie, eine Tachykardie, eine Hypothermie, eine Bewegungsunruhe und eine Miosis auslösen.

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Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 24.4.2026 geändert.
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