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Pasten Darreichungsformen

Pasten sind halbfeste Zubereitungen mit einem hohen Anteil an fein dispergierten Pulvern. Sie sind in der Regel für die Anwendung auf der Haut vorgesehen. Einige werden auch auf Schleimhäute aufgebracht oder eingenommen. Pasten haben austrocknende, sekretbindende und hautschützende Eigenschaften und werden unter anderem bei Hauterkrankungen, kleinen Hautverletzungen und -reizungen, beim Hautwolf und bei einer Windeldermatitis eingesetzt. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen. Pasten können klebrig und schwer zu entfernen sein.

synonym: Pasta, Pastae

Produkte

Pasten sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Typische Beispiele sind die Zinkpasten, die Pasta cerata Schleich, Pasten für die Anwendung auf den Lippen, Hautschutzpasten und Pasten gegen Pilzinfektionen. Sie werden im Allgemeinen seltener als Cremen und Salben verwendet.

Struktur und Eigenschaften

Pasten sind halbfeste Zubereitungen mit einem hohen Anteil an fein dispergierten Pulvern in der Grundlage. Sie sind üblicherweise zur Anwendung auf der Haut vorgesehen. Einige Pasten werden auch eingenommen oder auf Schleimhäuten angewandt. Als Grundlagen können zum Beispiel Wachse, Kohlenwasserstoffe und Fette verwendet werden.

Pasten können unterschiedliche Wirkstoffe wie beispielsweise Antimykotika (Clotrimazol, Nystatin), Zinkoxid und Keratolytika wie die Salicylsäure oder Harnstoff enthalten. Sie unterscheiden sich in der Konzentration des Feststoffanteils und ihrer Härte.

In der Literatur wird eine maschinelle Herstellung empfohlen, um eine ausreichende Homogenisierung zu erreichen (Salbenmühle).

Wirkungen

Pasten haben austrocknende, aufsaugende, sekretbindende, deckende, hautschützende und wunddheilungsfördernde Eigenschaften. Die Effekte sind von der Grundlage und den eingearbeiteten Wirk- und Hilfsstoffen abhängig.

Anwendungsgebiete

Pasten werden in der Regel für die äusserliche Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt. Dazu gehören:

Dosierung

Gemäss der Packungsbeilage. Pasten werden üblicherweise ein- bis dreimal täglich aufgetragen, abhängig vom Produkt und Anwendungsgebiet.

Kontraindikationen

Pasten sind bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen sind mit anderen Dermatika möglich, die gleichzeitig aufgetragen werden.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen. Pasten können klebrig und schwer zu entfernen sein.

siehe auch

Cremen, Salben, Gele

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 5.3.2019 geändert.
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