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Alendronat Arzneimittelgruppen Bisphosphonate

Alendronat ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Bisphosphonate zur Behandlung der Osteoporose. Es reduziert die Knochenresorption durch Hemmung der Osteoklasten und fördert die Zunahme der Knochenmasse. Natriumalendronat wird meistens in Form von Wochentabletten eingenommen, die einmal wöchentlich morgens nach dem Aufstehen verabreicht werden. Bei der Einnahme müssen verschiedene Vorsichtsmassnahmen beachtet werden, damit der Wirkstoff optimal aufgenommen wird und keine Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen sowie Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen.

synonym: Natrii alendronas PhEur, Natriumalendronat

Produkte

Alendronat ist in Form von Wochentabletten im Handel (Fosamax®, Generika). Es wird auch fix mit Vitamin D (Cholecalciferol) kombiniert (Fosavance®, Generika) und ist in der Schweiz seit 1996 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Natriumalendronat (C4H12NNaO7P2 · 3H2O, Mr = 325.1 g/mol) liegt als weisses, kristallines Pulver vor, das in Wasser löslich ist. Es ist das Natriumsalz und Trihydrat der Alendronsäure (Acidum alendronicum) und gehört zu den Aminobisphosphonaten.

Wirkungen

Alendronat (ATC M05BA04 ) hemmt die Knochenresorption und führt zu einer Zunahme der Knochenmasse. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Osteoklasten. Alendronat hat aufgrund des Einbaus in den Knochen eine sehr lange Halbwertszeit von bis zu 10 Jahren.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Wochentabletten werden einmal wöchentlich eingenommen. Die Anweisungen zur Einnahme sollen genau beachtet werden, weil ansonsten die Aufnahme in den Körper, die schon so sehr gering ist (< 1%), weiter verringert wird und Nebenwirkungen auftreten können:

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Calcium und Nahrungsmittel mit einem hohen Calciumgehalt, Antazida, Magnesium und andere Arzneimittel reduzieren die Absorption und dürfen nicht zum selben Zeitpunkt eingenommen werden. Weitere Wechselwirkungen wurden mit Ranitidin und NSAR festgestellt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören:

Checkliste für die Beratung von Patientinnen und Patienten

Download:  Checkliste_Alendronat.pdf 

siehe auch

Bisphosphonate

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.2.2018 geändert.
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