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Mometason Arzneimittelgruppen Glucocorticoide

Mometasonfuroat ist ein entzündungshemmender und antiallergischer Wirkstoff aus der Gruppe der Glucocorticoide, der zur Behandlung entzündlicher und nicht-infektiöser Hauterkrankungen eingesetzt wird. Die Arzneimittel werden in der Regel einmal täglich aufgetragen. Die Behandlungsdauer soll zwei bis drei Wochen nicht überschreiten. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen. Bei unsachgemässer Anwendung sind Hautveränderungen möglich. Der Wirkstoff wird als Inhalation und in Form eines Nasensprays auch gegen Asthma und Erkrankungen der Nasenschleimhaut verabreicht.

synonym: Mometasonum, Mometasoni furoas PhEur, Mometasonfuroat, Mometasoni-17-furoat

Produkte

Mometasonfuroat ist als Crème, Salbe, Emulsion und Lösung im Handel (Elocom®, Monovo®, Ovixan®). Es ist in der Schweiz seit 1989 zugelassen. Dieser Artikel bezieht sich auf die Anwendung auf der Haut. Es sind auch Nasensprays verfügbar, siehe unter → Mometason-Nasenspray

Struktur und Eigenschaften

Mometason (C22H28Cl2O4, Mr = 427.4 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Mometasonfuroat vor, ein weisses Pulver, das in Wasser praktisch unlöslich ist. Es handelt sich um ein Furanderivat und ein chloriertes Glucocorticoid.

Wirkungen

Mometasonfuroat (ATC D07AC13 ) hat stark antiallergische, entzündungshemmende und immunsuppressive Eigenschaften. Die Wirkungen beruhen auf der Bindung an den intrazellulären Glucocorticoidrezeptor.

Indikationen

Zur Behandlung entzündlicher, nicht-infektiöser Hauterkrankungen, die auf Glucocorticoide ansprechen, zum Beispiel Ekzeme, atopische Dermatitis, Schuppenflechte und allergische Kontaktdermatitis.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Arzneimittel werden in der Regel einmal täglich aufgetragen und leicht eingerieben. Die Behandlungsdauer soll kurz gehalten werden und zwei bis drei Wochen nicht überschreiten. Nicht grossflächig und nicht unter Okklusion anwenden.

Kontraindikationen

Mometasonfuroat ist bei einer Überempfindlichkeit, Hautinfektionen, Hautulzera, Rosazea, perioraler Dermatitis und Impfreaktionen kontraindiziert. Es soll nicht im Auge oder in Augennähe verabreicht werden. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bei der Anwendung auf der Haut nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen wie Reizungen, Brennen, Juckreiz, Hauttrockenheit, Hautausschlag und Überempfindlichkeitsreaktionen. Bei unsachgemässer Anwendung sind Hautveränderungen möglich.

siehe auch

Glucocorticoide, Mometason-Nasenspray, Mometason-Inhalation

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 27.9.2017 geändert.
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