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Celiprolol Arzneimittelgruppen Betablocker

Celiprolol ist ein blutdrucksenkender Wirkstoff aus der Gruppe der kardioselektiven und hydrophilen Betablocker zur Behandlung des Bluthochdrucks und der Angina pectoris. Die Tabletten werden einmal täglich nüchtern eingenommen. Die Effekte beruhen auf dem kompetitiven und selektiven Antagonismus an Beta1-Adrenozeptoren. Celiprolol stimuliert zusätzlich Beta2-Rezeptoren. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Alpträume und Magen-Darm-Störungen.

synonym: Celiprololum, Celiprololi hydrochloridum PhEur, Celiprololhydrochlorid

Produkte

Celiprolol ist in Form von Filmtabletten im Handel (Selectol®). Es ist in der Schweiz seit 1987 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Celiprolol (C20H34ClN3O4, Mr = 415.95 g/mol ist ein Racemat und liegt in Arzneimitteln als Celiprololhydrochlorid vor, ein weisses bis schwach gelbes, kristallines Pulver, das in Wasser leicht löslich ist.

Wirkungen

Celiprolol (ATC C07AB08 ) hat blutdrucksenkende, gefässerweiternde und antianginöse Eigenschaften. Es ist ein hydrophiler, Beta1-selektiver Betablocker mit intrinsischer sympathomimetischer Aktivität. Die Effekte beruhen auf dem kompetitiven und selektiven Antagonismus an Beta1-Adrenozeptoren. Celiprolol stimuliert zusätzlich Beta2-Rezeptoren. Die Halbwertszeit liegt bei etwa 4 bis 5 Stunden.

Indikationen

Zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris (Koronare Herzkrankheit)

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden in der Regel einmal täglich nüchtern eingenommen.

Kontraindikationen

Celiprolol ist bei einer Überempfindlichkeit, kardiogenem Schock, Bradykardie, SA-Block, AV-Block, Sinusknotensyndrom, dekompensierter Herzinsuffizienz, Urämie, Asthmaanfall und einem unbehandelten Phäochromozytom kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen wurden mit den folgenden Wirkstoffen beschrieben:

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Alpträume und Magen-Darm-Störungen.

siehe auch

Betablocker

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.1.2018 geändert.
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