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Fieber Indikationen

synonym: Febris

Symptome

Akutes Fieber bezeichnet die Erhöhung der Körpertemperatur über 38.0°C. Zu den möglichen Beschwerden gehören unter anderem ein Krankheitsgefühl, Schwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwitzen, Schüttelfrost, zentralnervöse Störungen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, ein schneller Puls und glänzende Augen. Als Komplikationen können bei hohem Fieber Fieberkrämpfe, Halluzinationen, Delirium, eine Dehydratation und ein Organversagen auftreten. Zur Definition liegen verschiedene Angaben vor. Von einer „Temperatur“ wird ab 37.5°C bis zu einer Körpertemperatur von 38.0°C gesprochen. Von hohem Fieber spricht man in der Regel ab 39°C oder 39.5°C.

Ursachen

Fieber ist ein unspezifisches Symptom, das als Ausdruck zahlreicher möglicher Ursachen entstehen kann. Dazu gehören zum Beispiel Infektionskrankeiten wie eine Grippe oder eine Erkältung, eine chronische Erkrankung, Autoimmunkrankheiten, Menstruation, Sonnenbrand, Tumore und bestimmte Arzneimittel. Am häufigsten entsteht Fieber als Folge einer Infektion.

Diagnose

Die Diagnose der zugrundeliegenden Erkrankung oder der Ursache erfolgt in ärztlicher Behandlung. Die Körperkerntemperatur wird am besten rektal im Darm mit einem digitalen Fieberthermometer gemessen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Die Behandlung soll sich wenn immer möglich nach der Ursache orientieren. Zu den allgemein empfohlenen Massnahmen gehören:

Medikamentöse Behandlung

Zur medikamentösen symptomatischen Behandlung werden insbesondere bei hohem Fieber die sogenannten Antipyretika, also Arzneimittel gegen Fieber, eingesetzt. Dabei handelt es sich um die folgenden Gruppen. Bei Temperatur oder leichtem Fieber sind Medikamente nicht unbedingt notwendig:

Paracetamol ist fiebersenkend und schmerzlindernd. Es gilt als besser verträglich als die NSAID und ist nicht entzündungshemmend.

Nicht-steroidale Entzündungshemmer NSAID wie Ibuprofen, Naproxen und Diclofenac haben fiebersenkende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Für Kinder stehen ohne ärztliche Verordnung Paracetamol) und Ibuprofen je nach Präparat und Alter des Kindes unter anderem als Zäpfchen („Fieberzäpfchen“), Sirup, Tropfen oder Tablette zur Verfügung. Acetylsalicylsäure ist bei Kindern mit viralen Infekten kontraindiziert (Reye-Syndrom).

Zu den Phytopharmaka, die gegen Fieber eingesetzt werden gehören Diaphoretika und pflanzliche Antipyretika wie Holunderblüten, Lindenblüten und Weidenrinde.

Alternativmedizin: z.B. Similasan® Fieber, Viburcol®, Aconitum, Belladonna, Ferrum phosphoricum, Chamomilla, Schüssler Nr. 3

siehe auch

Fieber bei Säuglingen und Kleinkindern

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.1.2014 geändert.
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