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Melanom Indikationen Hauterkrankungen

Ein Melanom ist ein bösartiger Tumor, der durch Vermehrung von Melanozyten (Pigmentzellen) vor allem in der Haut entsteht. Melanome sind potentiell lebensbedrohlich, weil sie Metastasen in zahlreiche Organe streuen können. Zu den Risikofaktoren, ein Melanom zu entwickeln, gehören UV-Bestrahlung, Sonnenbrand in der Kindheit, ein heller Hauttyp, viele und atypische Pigmentmale und eine Familiengeschichte. Zur Vorbeugung wird empfohlen, die Sonnenbestrahlung zu reduzieren und die Haut und die Pigmentmale regelmässig zu untersuchen.

synonym: Schwarzer Hautkrebs

Symptome

Melanome sind verfärbte, wachsende, Hautveränderungen, die in ca. 30% der Fälle aus Pigmentmalen entsteht. Sie finden sich vor allem auf der Haut, können jedoch überall vorkommen, wo sich Melanozyten finden, zum Beispiel auch auf der Mundschleimhaut, in den Atemwegen oder im Auge. Bei Männern sind sie vor allem am Oberkörper, bei Frauen an den Beinen häufig. Dies ist auf das unterschiedliche Bekleidungsverhalten zurückzuführen. Sie treten vor allem bei älteren Menschen über 50 Jahre auf, können aber auch bei jüngeren Menschen und Kinder vorkommen.

Link: Bilder bei dermis.net 

Komplikationen

Ableger (Metastasen) in anderen Organen

RisikofaktorenPrimärprävention

Sonnenstrahlung (UV-Strahlung) und Sonnenbrand sind Risikofaktoren für die Entstehung von Melanomen, deshalb sollen diese Verhaltensregeln beachtet werden:

Zwar ist UV-Strahlung ein bekannter Risikofaktor für die Entstehung von Melanomen, aber bisher ist wissenschaftlich nicht vollständig nachgewiesen, dass umgekehrt durch das Meiden der Strahlung das Auftreten von Melanomen tatsächlich reduziert werden kann:

"There is, as yet, no direct evidence that reducing sun exposure has had an effect on melanoma incidence" (Bataille et al., 2008)

"Scientific and epidemiological evidence that regular use of sunscreens can prevent the development of cutaneous malignant melanoma is lacking." (Cummins et al., 2006)

Es empfiehlt sich trotzdem, die UV-Bestrahlung zu reduzieren.

Sekundärprävention

Verdächtige Pigmentmale am Körper sind anhand einfacher Regeln auch für den Laien erkennbar. Dazu werden die Pigmentmale mit Hilfe der ABCD-Regel untersucht. Sie weisen folgende Merkmale auf:

Verdächtige Pigmentmale sollen von einem Dermatologen oder Dermatologin untersucht werden. Menschen mit Risikofaktoren (Melanome in der Familie, viele oder atypische Pigmentmale) sollten sich zudem jährlich ärztlich untersuchen lassen.

Therapie

In ärztlicher Behandlung. Melanome werden chirurgisch durch Ausschneiden entfernt. Beim metastasierenden Melanom kann eine Chemotherapie, z.B. mit Dacarbazin, notwendig werden. In den vergangenen Jahren wurden neue und spezifische Medikamente zugelassen:

Kinasehemmer:

Monoklonale Antikörper / Krebsimmuntherapie:

Onkolytische Viren:

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.10.2015 geändert.
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