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NSAR-Augentropfen Arzneimittelgruppen Augentropfen NSAR

NSAR-Augentropfen sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Zubereitungen zur Anwendung am Auge. Sie werden unter anderem nach Operationen und Verletzungen eingesetzt. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Nebenwirkungen wie Brennen, Reizungen und Sehstörungen. Vor allem in Kombination mit Glucocorticoid-Augentropfen kann es zu Hornhautschäden kommen. Systemische Nebenwirkungen sind selten.

synonym: NSAR-Augentropfen

Wirkungen

NSAR (ATC S01BC ) haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Synthese von Prostaglandinen durch Hemmung der Cyclooxygenase.

Indikationen

Nicht alle Arzneimittel sind in allen Indikationen zugelassen.

Wirkstoffe

Von einigen Arzneimitteln sind Monodosen ohne Konservierungsmittel im Handel.

Kontraindikation

NSAR-Augentropfen sind bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere NSAR kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Interaktionen sind mit Glucocorticoid-Augentropfen möglich. Bei gleichzeitiger Anwendung können die unerwünschten Wirkungen auf die Hornhaut verstärkt werden. Die Wundheilung wird verzögert.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Nebenwirkungen am Auge wie zum Beispiel Brennen, Reizungen, Sehstörungen, Rötungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Lichtempfindlichkeit, Hornhautentzündungen und Hornhautschäden (z.B. Hornhautverdünnung, Hornhauterosion, Epithelschädigung und Perforation). Systemische Nebenwirkungen sind selten.

siehe auch

Grauer Star, NSAR

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.12.2017 geändert.
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