Vision Autor SPENDEN ♥ Newsletter

Pyrolyse PharmaWiki

Die Pyrolyse ist ein Vorgang, bei welchem chemische Bindungen von Molekülen mit Hitze gelöst werden. Es bilden sich neue Verbindungen. Aufgrund des Ausschlusses von Sauerstoff findet keine Oxidation und Verbrennung statt. Die Pyrolyse ist eine wichtiges Verfahren für die Herstellung von Rohstoffen und Chemikalien. Dazu gehören zum Beispiel die Holzkohle, die Aktivkohle, Holzessig und Alkane.

synonym: Trockene Destillation, Pyrolysis, Verkohlung

Definition und Eigenschaften

Die Pyrolyse ist ein Vorgang, bei welchem chemische Bindungen von Molekülen mithilfe von Hitze und unter dem weitgehenden Ausschluss von Sauerstoff aufgelöst werden. Dadurch entstehen neue Verbindungen als Gase, Flüssigkeiten und Festkörper. Dies im Unterschied zu einer Verbrennung, bei welcher Oxide wie Kohlenstoffdioxid entstehen. Es findet also keine Oxidation statt. In der Praxis können abhängig vom Prozess geringe Mengen Sauerstoff vorhanden sein.

Holzkohle, zum Vergrössern anklicken. Foto © PharmaWiki

Anwendungsgebiete

Auswahl von Anwendungsgebieten:

siehe auch

Verbrennungen, Holz, Kohle

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


© PharmaWiki 2007-2025
Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 28.11.2025 geändert.
Impressum und Datenschutzerklärung
Produkte zu dieser Seite anzeigen