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Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) Indikationen

Unter einer Schilddrüsenunterfunktion versteht man eine ungenügende Bildung bzw. Freisetzung der Schilddrüsenhormone. Die Symptome sind unspezfisch und umfassen unter anderem Müdigkeit, Depressionen, Haarausfall und Konzentrationsstörungen. Die Behandlung erfolgt durch eine Substitution mit Schilddrüsenhormonen, meist mit Thyroxin.

synonym: Schilddrüsenunterfunktion

Symptome

Erwachsene:

Kinder:

Neugeborene:

Bei einer unerkannten, angeborenen Hypothyreose leiden Kinder an einer verzögerten körperlichen und geistigen Entwicklung.

Die Symptome einer angeborenen Hypothyreose treten erst ca. 4-12 Wochen nach der Geburt auf, weil das Kind während dieser Zeit noch von den mütterlichen Schilddrüsenhormonen versorgt wird.

Verlauf

Ist bei einer Hypothyreose die Hormontherapie gut eingestellt, ist die Leistungsfähigkeit oder die Lebensdauer in keiner Weise eingeschränkt.

Eine unbehandelte oder ungenügend behandelte Hypothyreose kann zu einem Myxödem-Koma mit den folgenden Symptomen führen:

Ein Myxödem kann tödlich verlaufen.

Ursachen

Primäre Hypothyreose (Schilddrüse produziert nicht genügend Schilddrüsenhormone):

Sekundäre Hypothyreose (Hypophyse produziert nicht genügend TSH):

Tertiäre Hypothyreose (Hypothalamus produziert nicht genügend TRH):

Hypothyreose bei Neugeborenen:

Angeborene (irreversible) Hypothyreose:

Erworbene (reversible) Hypothyreose:

Periphere Hormonresistenz:

Vergleich der Ursachen bei einer primären und sekundären Hypothyreose:

Komplikationen

Kinder mit einer unbehandelten angeborenen Hypothyreose weisen eine Verzögerung der geistigen und körperlichen Entwicklung, Kretinismus und Schwerhörigkeit auf.

Risikofaktoren

Iodmangel

Diagnose

Die Diagnose erfolgt beim Arzt. Neugeborene: Screening auf erhöhtes TSH am 5. Lebenstag

Medikamentöse Therapie

Die Behandlung einer Hypothyreose erfolgt durch eine Substitution mit Schilddrüsenhormonen, vor allem Levothyroxin (siehe unter Schilddrüsenhormone).

Prävention

Die Prophylaxe eines Jodmangels besteht in einer ausreichenden Zufuhr von Iod. Zum Beispiel durch die konsequente Verwendung von iodiertem Kochsalz. Der tägliche Iodbedarf beträgt 150-200 μg, in der Schwangerschaft 230-260 μg.

Literatur

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
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