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Plantarfasziitis Indikationen

Die Plantarfasziitis äussert sich in Schmerzen an der Fusssohle im Bereich der Ferse. Die Beschwerden treten vor allem morgens nach dem Aufstehen bei den ersten Schritten auf, aber auch tagsüber bei einer Belastung. Es handelt sich um eine degenerative Erkrankung des Bindegewebsbands, welche vom Fersenbein zu den Zehen verläuft (Plantaraponeurose). Die Plantarfasziitis entsteht durch eine Überbelastung zum Beispiel aufgrund von Stehberufen oder im Laufsport und schränkt die täglichen Aktivitäten ein. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit konservativen Massnahmen und sie nimmt meistens Monate in Anspruch. Für die medikamentöse Therapie stehen Schmerzmittel, lokale Therapeutika sowie Botulinumtoxin- und Glucocorticoid-Injektionen zur Verfügung.

synonym: Plantarfasziose

Symptome

Eine Plantarfasziitis äussert sich in Fussschmerzen an der Fusssohle im unteren (plantaren) Bereich der Ferse, die vor allem morgens bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen oder nach Ruhe auftreten. Die Schmerzen können auch tagsüber und bei einer Belastung vorkommen, zum Beispiel bei langem Stehen.

Weil aufgrund der Schmerzen die Haltung und die Bewegungen angepasst werden, können weitere Beschwerden entstehen, zum Beispiel in den Beinen oder im Rücken.

Die Plantarfasziitis ist unangenehm, ist durch eine lange Krankheitsdauer gekennzeichnet und kann die täglichen Aktivitäten im Beruf und in der Freizeit einschränken. Sie gehört zu den häufigsten Ursachen für Fersenschmerzen.

Ursachen

Die Plantarfasziitis ist eine degenerative Erkrankung der Plantaraponeurose. Dabei handelt es sich um ein subkutanes und straffes Bindegewebsband, das vom Fersenbein zu den Zehen verläuft, die Knochen miteinander verbindet und das Fussgewölbe unterstützt. Die Erkrankung entsteht durch eine Überbelastung der Füsse.

Eine Entzündungsreaktion scheint – vergleichbar wie bei Sehnenerkrankungen – nicht beteiligt zu sein, deshalb wird seltener auch von einer Plantarfasziose gesprochen. Ein Fersensporn kann vorkommen, wird aber nicht als ursächlich angesehen und er muss nicht operativ entfernt werden.

Zu den Risikofaktoren gehören:

Diagnose

Die Diagnose wird in ärztlicher Behandlung anhand der Patientengeschichte und mit der körperlichen Untersuchung gestellt. Bildgebende Verfahren sind in der Regel nicht erforderlich. Zahlreiche andere Ursachen für Fussschmerzen müssen dabei ausgeschlossen werden. Die zugehörige Fachdisziplin ist die Orthopädie.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Die Plantarfasziitis wird in der Regel konservativ (ohne Operation) behandelt. Die Therapie nimmt meistens mehrere Monate in Anspruch. Nach Möglichkeit sollen die Auslöser beeinflusst werden:

Medikamentöse Behandlung

Schmerzmittel:

Lokale Behandlung:

Glucocorticoide:

Botulinumtoxin:

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 5.7.2019 geändert.
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