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Liebstöckel Phytopharmaka Drogenliste

Zubereitungen aus den Wurzeln des Liebstöckels Levisticum officinale aus der Familie der Doldenblütler werden bei Verdauungsstörungen und zur Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Zu den aktiven Inhaltsstoffen gehört das ätherische Öl. Die frischen und getrockneten Blätter der Pflanze werden als Gewürz verwendet, zum Beispiel für Suppen und Eintopf. Liebstöckel kann als unerwünschte Wirkung eine Photosensibilisierung hervorrufen.

synonym: Levisticum officinale, Lovage, Maggikraut, Maggipflanze

Produkte

Liebstöckel ist als Offenware, in Form von Tabletten sowie als Gewürz im Handel. Die Pflanze wird für die Nutzung in der Küche gerne im Garten oder auf dem Balkon angepflanzt.

Stammpflanze

Der Liebstöckel Levisticum officinale aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) ist eine grosse, ausdauernde, krautige Pflanze, die im Süden Europas heimisch ist. Sie zeichnet sich durch ihren aromatischen Geruch aus.

Arzneidroge

Als Arzneidroge wird die Liebstöckelwurzel (Levistici radix) verwendet, das ganze oder geschnittene, getrocknete Rhizom und die Wurzeln von Levisticum officinale. Das Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an ätherischem Öl. Verwendet werden auch die Blätter (Levistici herba, Maggikraut) und die Früchte (Levistici fructus).

Inhaltsstoffe

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehört das ätherische Öl mit Monoterpenen und Phthaliden. Die Hauptkomponenten sind α-Terpinylacetat, p-Cymol, (Z)-Ligustilid und β-Phellandren.

Wirkungen

Liebstöckel hat harntreibende, spasmolytische, karminative und antimikrobielle Eigenschaften.

Anwendungsgebiete

Die frischen und getrockneten Blätter werden als Gewürz verwendet, zum Beispiel für Suppen, Fleischgerichte, Saucen und Eintopf.

Dosierung

Gemäss der Packungsbeilage. Die Arzneidroge wird als Aufguss zubereitet.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Gebrauchsinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Liebstöckel kann eine Photosensibilisierung hervorrufen, d.h. die Haut für die Sonne empfindlicher machen.

siehe auch

Harntreibender Tee

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 5.12.2022 geändert.
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