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Bakelite Plastik

Die Bakelite gehören zu den ersten Kunststoffen und wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie entstehen bei der Kondensation aus einem Aldehyd und einem Phenol unter Freisetzung von Wasser. Sie härten nach dem Abkühlen aus und können in beliebige Formen gepresst werden. Sie wurden traditionell zum Beispiel für die alten, schwarzen Telefone, für Steckdosen, Lichtschalter, Radiogehäuse und Fotoapparate verwendet. Es muss beachtet werden, dass ältere Gegenstände Asbest enthalten können.

synonym: Bakelit

Struktur und Eigenschaften

Die Bakelite gehören zu den ersten Kunststoffen und wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom belgischen Chemiker Leo Baekeland entwickelt. Sie werden mit einem Phenol und einem Aldehyd wie Formaldehyd mithilfe einer Kondensationsreaktion unter Abspaltung von Wasser hergestellt. Bakelite härten nach dem Abkühlen aus und können in beliebige Formen gepresst werden. Sie haben in der Regel eine braune bis schwarze Farbe.

Bakelite haben verschiedene Vorteile. Sie sind beständig, haben eine hohe Festigkeit, isolieren den elektrischen Strom und können rasch verarbeitet werden.

Anwendungsgebiete

Die Bakelite wurden früher beispielsweise für die klassischen schwarzen Telefone, für Steckdosen, Lichtschalter, Radiogehäuse, Bügeleisen, Fotoapparate sowie für zahlreiche weitere Alltagsgegenstände verwendet. Heute werden Gegenstände aus Bakelit auch als Sammlergegenstände und Liebhaberobjekte gehandelt und es gibt sogar Bakelitmuseen. Für einige Anwendungsgebiete werden die Bakelite nach wie vor verwendet.

Unerwünschte Wirkungen

Ältere Gegenstände können das krebserregende Asbest als Zusatzstoff enthalten. Sie müssen mit Vorsicht gehandhabt und dürfen nicht bearbeitet werden. Auch die Phenole können gesundheitsschädlich sein, wenn sie freigesetzt werden. Plastik hat viele umweltschädliche Eigenschaften.

siehe auch

Plastik

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 6.6.2026 geändert.
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