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Antihistaminika-Nasensprays Arzneimittelgruppen Antihistaminika

Antihistaminika haben antihistamine, antiallergische und teilweise zusätzlich mastzellstabilisierende Eigenschaften. Sie werden in Form von Nasensprays für die Behandlung des saisonalen und ganzjährig auftretenden allergischen Schnupfens eingesetzt. Ihre Effekte beruhen auf dem kompetitiven Antagonismus an Histamin-H1-Rezeptoren. Die Sprays werden abhängig vom Wirkstoff ein- bis viermal täglich verabreicht. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören beispielsweise Überempfindlichkeitsreaktionen, ein bitterer Geschmack, nasale Beschwerden, Abgeschlagenheit, Schwindel und Schwäche.

synonym: Nasale Antihistaminika

Produkte

Antihistaminika-Nasensprays sind von verschiedenen Anbietern in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Struktur und Eigenschaften

Die Wirkstoffe haben keine einheitliche chemische Struktur.

Wirkungen

Antihistaminika-Nasensprays haben antihistamine, antiallergische und teilweise zusätzlich mastzellstabilisierende Eigenschaften. Sie sind Antagonisten von Histamin am H1-Rezeptor, heben die Histaminwirkungen auf und lindern so Beschwerden wie Niesen, Juckreiz und Nasenlaufen. Die Effekte treten schnell ein und halten mehrere Stunden an.

Wirkmechanismus der Antihistaminika, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki

Indikationen

Antihistaminika-Nasensprays werden für die Behandlung des saisonalen und ganzjährig auftretenden allergischen Schnupfens eingesetzt, also beispielsweise bei Heuschnupfen und bei anderen allergischen Erkrankungen.

Dosierung

Gemäss der Packungsbeilage. Die Sprays werden abhängig vom Wirkstoff ein- bis viermal täglich verwendet. Vor dem Gebrauch soll die Nase geschnäuzt werden. Da Levocabastin als Suspension vorliegt, muss das Fläschchen vor jeder Anwendung geschüttelt werden. Die freie Nasenöffnung zudrücken, den Sprühkopf betätigen und gleichzeitig durch die Nase einatmen. Die maximale Therapiedauer kann begrenzt sein.

Siehe auch unter Verabreichen von Nasensprays.

WirkstoffeKontraindikationen

Auswahl von Gegenanzeigen:

In Einzelfällen treten trotz der lokalen Anwendung Beschwerden wie Müdigkeit und Erschöpfung auf. In diesem Fall sollte kein Fahrzeug gelenkt oder eine Maschine bedient werden.

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören beispielsweise Überempfindlichkeitsreaktionen, ein bitterer Geschmack (Azelastin), Schwindel, nasale Beschwerden und Reizungen, Abgeschlagenheit und Schwäche.

siehe auch

Antihistaminika-Augentropfen, Antihistaminika, Heuschnupfen, Glucocorticoid-Nasensprays, Verabreichen von Nasensprays

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 28.1.2021 geändert.
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