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Neuraminidasehemmer Arzneimittelgruppen Antiviralia

Neuraminidasehemmer sind antivirale Arzneimittel, die ursächlich gegen Grippeviren wirksam sind. Durch die Hemmung der Vermehrung der Viren verkürzen sie die Dauer und den Schweregrad der Erkrankung. Sie sollten so früh wie möglich, bei den ersten Anzeichen einer Grippe eingenommen werden. Neuraminidasehemmer werden auch bei der Vogel- und Schweingrippe eingesetzt.

synonym: Neuraminidase-Inhibitoren

Wirkungen

antiviral gegen Grippeviren

Wirkmechanismus

Neuraminidasehemmer hemmen die Neuraminidasen von Influenza-Typ A und B Viren. Diese Enzyme sind für die Freisetzung neu gebildeter Viren aus infizierten Zellen und somit für die weitere Verbreitung infektiöser Viren im Organismus von zentraler Bedeutung.

Beachten Sie auch die folgende anschauliche Animation: → Tamiflu-Animation

Indikationen

Zur Vorbeugung und Behandlung der Grippe (Influenza A und B).

Dosierung

Mit der Therapie muss während des ersten oder zweiten Tages nach Auftreten der Symptome begonnen werden, idealerweise so früh wie möglich, innert 36 Stunden.

Wirkstoffe Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 26.12.2014 geändert.
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