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Romosozumab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper Sclerostin-Inhibitoren

Romosozumab ist ein monoklonaler Antikörper aus der Gruppe der Sclerostin-Inhibitoren für die Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen. Er fördert den Knochenaufbau und hemmt in einem geringeren Ausmass zusätzlich den Knochenabbau. Die Effekte beruhen auf der Bindung an das Glykoprotein Sclerostin, das die Funktion, die Differenzierung, die Proliferation und das Überleben der Osteoblasten hemmt. Das Arzneimittel wird einmal pro Monat subkutan gespritzt. Die maximale Therapiedauer beträgt 12 Monate. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die Resultate einer klinischen Studie deuten auf ein erhöhte Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse unter Romosozumab hin.

synonym: Romosozumabum, AMG 785, CDP7851

Produkte

Romosozumab wurde in den USA im Jahr 2019 als Injektionslösung zugelassen (Evenity®).

Struktur und Eigenschaften

Romosozumab ist ein humanisierter monoklonaler Ig2-Antikörper mit einem Molekulargewicht von 149 kDa, der mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird.

Wirkungen

Romosozumab fördert den Knochenaufbau und hemmt in einem geringeren Ausmass zusätzlich den Knochenabbau. Die Effekte beruhen auf der Hemmung von Sclerostin, einem Glykoprotein, das von Osteozyten gebildet wird und die Funktion, die Differenzierung, die Proliferation und das Überleben der Osteoblasten hemmt. Sclerostin übt seine Effekte durch Bindung an Rezeptoren auf der Oberfläche von Osteoblasten aus.

Indikationen

Für die Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit einem hohen Frakturrisiko oder bei Patientinnen mit einer unzureichenden Wirksamkeit oder einer Unverträglichkeit gegenüber anderen Arzneimitteln.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird einmal pro Monat subkutan gespritzt. Die maximale Therapiedauer beträgt 12 Monate.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die Resultate einer klinischen Studie (Vergleich mit Alendronat) deuten auf ein erhöhte Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse unter Romosozumab hin. Die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen müssen beachtet werden.

siehe auch

Osteoporose

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.4.2019 geändert.
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