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Gold Arzneimittelgruppen Antirheumatika

Gold wird für die Basistherapie von rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Es werden organische Verbindungen verwendet, die mit dem Goldion komplexiert vorliegen. Gold hat immunsuppressive, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Die Präparate werden peroral oder parenteral verabreicht. Sie sind in der Regel nicht gut verträglich. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsstörungen, Störungen des blutbildenden Systems, Stomatitis, Hautausschlag und eine Proteinurie.

synonym: Au, Aurum

Produkte

In der Pharmazie spielt das Edelmetall Gold vor allem in der Rheumabasistherapie und in der Homöopathie eine Rolle. In der Schweiz war Natriumaurothiomalat (Tauredon®, ausser Handel) zugelassen. In anderen Ländern steht Auranofin (Ridaura®) zur Verfügung. Medikamente mit Gold sind wirksam, werden heute aber vor allem aufgrund der Nebenwirkungen nur noch selten verwendet. Früher waren in der Schweiz mehrere Präparate verfügbar.

Struktur und Eigenschaften

Gold ist in den Arzneimittel in Form sogenannter Goldverbindungen enthalten. Es handelt sich um Komplexe mit weichen Liganden, insbesondere mit Schwefel.

Zu den Wirkstoffen gehören:

Wirkungen

Goldverbindungen (ATC M01CB ) haben immunsuppressive, entzündungshemmende und antimikrobielle (antibakterielle) Eigenschaften. Gold hat eine sehr lange Halbwertszeit von etwa 250 Tagen (Natriumaurothiomalat) resp. 80 Tagen (Auranofin). Die Effekte treten nicht sofort, sondern erst nach Monaten ein.

Anwendungsgebiete

Für die Rheumabasistherapie:

In der Alternativmedizin:

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Natriumaurothiomalat wird intramuskulär (tief intraglutäal) gespritzt. Auranofin kann peroral verabreicht werden.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Gold kann zahlreiche Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören:

siehe auch

Rheumatoide Arthritis

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.3.2017 geändert.
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