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Burnout Indikationen

Der Burnout ist ein Zustand der vitalen, psychischen, kognitiven und körperlichen Erschöpfung. Er äussert sich unter anderem in einer Entfremdung und einer Ineffizienz bei der Arbeit und kann zu körperlichen und psychischen Folgestörungen führen, zum Beispiel zu einer Depression. Das Syndrom ist eine Folge von chronischem Disstress und betrifft vor allem Personen, die sich bei der Arbeit übermässig verausgaben, perfektionistisch, fleissig und ehrgeizig sind. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär und umfasst unter anderem eine Erholung im Alltag, Coaching, Psychotherapie, eine Auszeit von der Arbeit (Time-out) und eine medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka wie Antidepressiva.

synonym: Burn-out, Burnout-Syndrom, Ausgebranntsein

Symptome

Der Burnout (engl. to burn out = ausbrennen) ist ein Zustand der vitalen, psychischen, kognitiven und körperlichen Erschöpfung. Das Syndrom äussert sich in:

→ Ein Burnout und eine Depression sind nicht dasselbe und ein Burnout-Patient muss nicht zwangsläufig depressiv sein. Die Erkrankung kann jedoch in eine Depression übergehen oder von einer begleitet sein. Burnout-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie beispielsweise einen Herzinfarkt, Diabetes mellitus oder psychische Erkrankungen.

Ursachen

Das Burnout-Syndrom ist vermutlich primär eine Folge von chronischem physischem oder körperlichem Stress (Disstress). Gefährdet sind vor allem Personen, die sich bei der Arbeit übermässig verausgaben, perfektionistisch, fleissig und ehrgeizig sind. Die Ursache liegt in einem Wechselspiel der Persönlichkeit und des Arbeitsumfeldes.

Diagnose

Die Diagnose wird in ärztlicher Behandlung gestellt. Eine Schwierigkeit stellt die Tatsache dar, dass weder eine eindeutige Definition noch klar definierte Kriterien zu der Erkrankung vorliegen. Das sogenannte „Maslach Burnout Inventar“ wird am häufigsten als Symptomkatalog zur Diagnose herangezogen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Die Burnout-Behandlung erfolgt multimodal und interdisziplinär in professioneller Betreuung. Zu den therapeutischen Massnahmen gehören:

Medikamentöse Behandlung

Zur medikamentösen Therapie werden in erster Linie Antidepressiva eingesetzt. Weitere Psychopharmaka wie Neuroleptika, Sedativa und Hypnotika können angezeigt sein. Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) werden individuell therapiert, zum Beispiel mit Antihypertonika gegen Bluthochdruck oder Analgetika gegen Schmerzen.

siehe auch

Stress

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.9.2013 geändert.
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