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Lidrandentzündung (Blepharitis) Indikationen

Als Blepharitis werden alle entzündlichen Erkrankungen der Augenlidränder bezeichnet. Drei häufige auslösende Faktoren sind eine Infektion mit Staphylokokken, eine Seborrhoe und eine Fehlfunktion der Meibom-Drüsen; zahlreiche weitere Ursachen sind möglich. Zur Behandlung ist eine gute Lidrandhygiene und -pflege notwendig. Die eingesetzten Arzneimittel richten sich nach der Ursache.

synonym: Blepharitis, Blepharitiden, Augenlidentzündung, Entzündung der Augenlider, Blepharitis squamosa

Symptome

Eine Blepharitis ist eine entzündliche Erkrankung der Augenlidränder. Sie ist häufig chronisch, wiederkehrend und beidseitig. Zu den möglichen Beschwerden gehören:

Bestehende Augenerkrankungen werden von der Blepharitis weiter verschlechtert. Es wird zwischen einer Involvierung der Wimpernbasis, der Haut und der Meibom-Drüsen unterschieden. Eine Beeinträchtigung der Funktion der Augenlidränder hat auch negative Auswirkungen auf die Augenoberfläche und führt unter anderem zu roten und trockenen Augen.

Ursachen

Zu den häufigsten Ursachen gehören eine Infektion mit Staphylokokken, eine Seborrhoe und eine Fehlfunktion der Meibom-Drüsen.

Infektionskrankheiten:

Hauterkrankungen:

Allergische Erkrankungen:

Traumata, Medikamente, systemische Erkrankungen

Zu den verschlechternden Faktoren gehören eine entsprechende Veranlagung und reizende Stoffe wie zum Beispiel Kosmetika, Staub und Rauch. Gemischte Formen kommen ebenfalls vor.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt in augenärztlicher Behandlung in erster Linie anhand der klinischen Symptome und der Patientengeschichte. Je nach Ursache können Labortests notwendig sein. Zu den möglichen Differentialdiagnosen gehören andere Augenerkrankungen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Als wichtigste Massnahme wird die tägliche Lidrandhygiene und -pflege angesehen:

Medikamentöse Behandlung

Gegen infektiöse Urachen werden Antibiotika (z.B. Fusidinsäure), Antiseptika (z.B. Bibrocathol), antivirale Mittel und Mittel gegen Parasiten in Form von Augensalben, Augentropfen oder oralen Formen verabreicht. Glucocorticoide können zurückhaltend und kurzfristig gegen die entzündlichen Veränderungen eingesetzt werden. Zur Behandlung trockener Augen und Augenirritationen werden unter anderem künstliche Tränen empfohlen (siehe unter Trockene Augen).

Siehe auch unter: Rosazea, Atopische Dermatitis, Filzläuse, Molluscum contagiosum, Hagelkorn, Gerstenkorn

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 7.7.2012 geändert.
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