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Reslizumab Arzneimittelgruppen Antiasthmatika Monoklonale Antikörper

Reslizumab ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper, der für die Zusatzbehandlung eines eosinophilen Asthmas eingesetzt wird. Reslizumab bindet an das Zytokin Interleukin-5, das für das Wachstum, die Differenzierung, die Rekrutierung, die Aktivierung und das Überleben der Eosinophilen verantwortlich ist. Das Arzneimittel wird einmal pro Monat als intravenöse Infusion verabreicht und hat eine lange Halbwertszeit von 24 Tagen. Die häufigste mögliche unerwünschte Wirkungen in klinischen Untersuchungen war ein Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut. Reslizumab kann Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen.

synonym: Reslizumabum, SCH-55700

Produkte

Reslizumab wurde in den USA und in der EU im Jahr 2016 und in der Schweiz im Jahr 2017 als Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zugelassen (Cinqaero®).

Struktur und Eigenschaften

Reslizumab ist ein humanisierter monoklonaler IgG4/κ-Antikörper, der mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird. Das Molekulargewicht beträgt etwa 147 kDa.

Wirkungen

Reslizumab (ATC R03DX08 ) bindet mit hoher Affinität an Interleukin-5 (IL-5) und hemmt die Interaktion mit seinem Rezeptor an der Zelloberfläche der Eosinophilen. IL-5 ist ein Zytokin, das für das Wachstum, die Differenzierung, die Rekrutierung, die Aktivierung und das Überleben der Eosinophilen verantwortlich ist. Durch die Bindung des Antikörpers an IL-5 hemmt Reslizumab diese Effekte und wirkt entzündungshemmend. Die Halbwertszeit liegt bei 24 Tagen.

Indikationen

Für die Zusatzbehandlung von eosinophilem Asthma.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird in der Regel alle vier Wochen als intravenöse Infusion verabreicht.

Kontraindikationen

Reslizumab ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Es liegen keine vollständigen Daten zu den Arzneimittel-Wechselwirkungen vor.

Unerwünschte Wirkungen

Die häufigste mögliche unerwünschte Wirkungen in klinischen Untersuchungen war ein Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut. Reslizumab kann Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen.

siehe auch

Mepolizumab, Antiasthmatika, Asthma, Benralizumab

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 5.1.2018 geändert.
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