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Pepsin Arzneimittelgruppen Verdauungsenzyme

Pepsin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Verdauungsenzyme mit proteolytischen Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Verdauungsstörungen eingesetzt und fördert im Magen den Abbau von Eiweissen. Pepsin ist ein Naturprodukt, das aus der Magenschleimhaut von Schweinen, Rindern oder Schafen gewonnen wird. Es kommt auch im Magensaft des Menschen vor.

synonym: Pepsinum, Pepsini pulvis PhEur, Pepsinpulver, Pepsin A

Struktur und Eigenschaften

Pepsin liegt als weisses bis schwach gelbes, hygroskopisches, kristallines oder amorphes Pulver vor, das in Wasser löslich ist. Es wird aus der Magenschleimhaut von Schweinen, Rindern oder Schafen gewonnen. Pepsin enthält Proteinasen des Magens, die im sauren Milieu (pH-Wert von 1 bis 5) aktiv sind.

Wirkungen

Pepsin (ATC A09AA03 ) hat proteolytische (eiweissspaltende) Eigenschaften. Es spaltet Peptidbindungen. Pepsin ist ein Naturprodukt, das auch im Magen des Menschen aus seinem Vorläufer Pepsinogen gebildet wird und im Magensaft vorkommt.

Indikationen

Zur Behandlung von Verdauungsstörungen.

Kontraindikationen

Pepsin ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Bei Magenbrennen und GERD ist es aus unserer Sicht nicht angezeigt. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Überempfindlichkeitsreaktionen.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.12.2017 geändert.
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