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Octocog alfa Arzneimittelgruppen Blutgerinnungsfaktoren

Octocog alfa ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der rekombinanten Blutgerinnungsfaktoren, der dem Faktor VIII entspricht und mit biotechnologischen Mitteln hergestellt wird. Das Arzneimittel wird zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten mit vorbehandelter Hämophilie A (angeborener Faktor VIII-Mangel) eingesetzt. Es ersetzt den fehlenden Faktor VIII, ermöglicht die Blutgerinnung und verhindert so Blutungen. Das Arzneimittel wird intravenös verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen, die in klinischen Studien beobachtet wurden, gehören Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und die Bildung von Antikörpern gegen Faktor VIII. Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich.

synonym: Octocogum alfa, Faktor VIII, Factor VIII coagulationis humanus PhEur

Produkte

Octocog alfa ist als Injektionspräparat im Handel. Es ist in der Schweiz seit dem Jahr 2004 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Octocog alfa ist der rekombinante Blutgerinnungsfaktor VIII, der mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird. Früher wurde er auch aus Plasma gewonnen, was jedoch eine Gefahr für die Übertragung infektiöser Krankheiten darstellte. Bei Octocog alfa handelt sich um ein Glykoprotein mit 2332 Aminosäuren und einem Molekulargewicht von 280 kDa.

Wirkungen

Octocog alfa (ATC B02BD02 ) ersetzt den fehlenden oder unzureichend vorhandenen Blutgerinnungsfaktor VIII im Blut und ermöglicht so eine normale Blutgerinnung. Dadurch werden Blutungen verhindert.

Indikationen

Zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten mit vorbehandelter Hämophilie A (angeborener Faktor VIII-Mangel).

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird als intravenöse Injektion verabreicht.

Kontraindikationen

Octocog alfa ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen, die in klinischen Studien beobachtet wurden, gehören Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und die Bildung von Antikörpern gegen Faktor VIII, welche die Effekte des Medikaments aufheben können. Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich.

siehe auch

Blutgerinnungsfaktoren

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.4.2017 geändert.
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