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Dupilumab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper

Dupilumab ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper mit entzündungshemmenden und selektiv immunsupprimierenden Eigenschaften. Er wird für die Behandlung einer atopischen Dermatitis, bei Bronchialasthma und bei Nasenpolypen eingesetzt. Die Effekte beruhen auf der Bindung an die Alpha-Untereinheit des Interleukin-4-Rezeptors und des Interleukin-13-Rezeptors. Dadurch werden die biologischen Effekte der Zytokine Interleukin-4 und Interleukin-13 aufgehoben. Das Arzneimittel wird als subkutane Injektion verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Reaktionen an der Injektionsstelle, eine Bindehautentzündung, eine Lidrandentzündung und ein oraler Herpes.

synonym: Dupilumabum, REGN668

Produkte

Dupilumab wurde in den USA und in der EU im Jahr 2017 und in der Schweiz im Jahr 2019 als Injektionslösung zugelassen (Dupixent®).

Struktur und Eigenschaften

Dupilumab ist ein humaner rekombinanter monoklonaler IgG4-Antikörper mit einer Molekülmasse von 147 kDa. Er wird mit biotechnologischen Methoden hergestellt.

Wirkungen

Dupilumab (ATC D11AH05 ) hat entzündungshemmende und selektiv immunsupprimierende Eigenschaften. Der Antikörper ist gegen die Alpha-Untereinheit des Interleukin-4-Rezeptors und des Interleukin-13-Rezeptors gerichtet. Er blockiert so die biologischen Effekte der Zytokine Interleukin-4 (IL-4) und Interleukin-13 (IL-13).

Beide Entzündungsmediatoren werden von T-Helferzellen (Th2) ausgeschüttet und spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der atopischen Dermatitis. In klinischen Studien wurde eine deutliche Besserung der Hautreaktionen, des Juckreizes, der psychischen Symptome (z.B. Angst, Depression) und der Schlafstörungen gezeigt. Dupilumab hat einen raschen Wirkungseintritt und reduziert zusätzlich die Anzahl der Hautinfektionen.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird als subkutane Injektion verabreicht.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Lebendimpfstoffe sollen nicht gleichzeitig verabreicht werden.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Reaktionen an der Injektionsstelle, eine Bindehautentzündung, eine Lidrandentzündung und ein oraler Herpes.

siehe auch

Atopische Dermatitis

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 6.10.2021 geändert.
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