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Fluvoxamin Arzneimittelgruppen Antidepressiva Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Fluvoxamin ist ein antidepressiver Wirkstoff aus der Gruppe der SSRI zur Behandlung von Depressionen und Zwangsstörungen. Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin in die präsynaptischen Nervenzellen. Die Tabletten werden ein- oder zweimal täglich eingenommen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden, Appetitmangel, Schwäche, Unwohlsein, zentrale Störungen, Schwitzen, fühlbare Herzschläge und ein schneller Puls. Fluvoxamin ist ein starker Hemmer von CYP1A2 und hat ein hohes Interaktionspotential.

synonym: Fluvoxaminum, Fluvoxamini maleas PhEur, Fluvoxaminmaleat

Produkte

Fluvoxamin ist in Form von Filmtabletten im Handel (Floxyfral®). Es ist in der Schweiz seit 1983 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Fluvoxamin (C15H21F3N2O2, Mr = 318.33 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Fluvoxaminmaleat vor, ein weisses, geruchloses, kristallines Pulver, das in Wasser wenig löslich ist.

Wirkungen

Fluvoxamin (ATC N06AB08 ) hat antidepressive Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der selektiven Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin in präsynaptischen Nervenzellen.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden üblicherweise ein- bis zweimal täglich und unabhängig von den Mahlzeiten verabreicht. Die Behandlung wird einschleichend begonnen und ausschleichend beendet.

Kontraindikationen

Die vollständigen Angaben zu Vorsichtsmassnahmen und Interaktionen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Fluvoxamin hat ein hohes Interaktionspotential. Es ist ein starker Hemmer von CYP1A2 und ein Hemmer von CYP2C und CYP3A4. Fluvoxamin wird zudem teilweise von CYP2D6 biotransformiert.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden, Appetitmangel, Schwäche, Unwohlsein, Erregung, Angst, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Tremor, Schläfrigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Schwitzen, fühlbare Herzschläge und ein schneller Puls. Fluvoxamin kann bei der Kombination mit serotonergen Wirkstoffen ein Serotoninsyndrom auslösen.

siehe auch

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.11.2016 geändert.
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