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Serotonin Neurotransmitter

Serotonin ist ein Neurotransmitter, der durch Decarboxylierung und Hydroxylierung aus der Aminosäure Tryptophan biosynthetisiert wird. Es bindet an sieben verschiedene Familien des Serotoninrezeptors (5-HT1 bis 5-HT7) und löst zentrale und periphere Effekte aus, die unter anderen die Stimmung, das Verhalten, den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Thermoregulation, die Schmerzwahrnehmung, den Appetit, das Erbrechen, Muskeln und Nerven beeinflussen. Serotonin ist gefäss- und bronchienverengend, fördert die Plättchenaggregation und ist ein Entzündungsmediator. Im Darm wird es in den enterochromaffinen Zellen gebildet, vermittelt eine Kontraktion der glatten Muskulatur und beeinflusst so die Motilität. Abgebaut wird es von der Monoaminooxidase A.

synonym: 5-Hydroxytryptamin, 5-HT

Produkte

Serotonin ist selbst nicht als Arzneimittel im Handel, aber zahlreiche Wirkstoffe greifen in den Serotoninstoffwechsel ein.

Struktur und Eigenschaften

Serotonin (C10H12N2O, Mr = 176.2 g/mol) ist ein an der Position 5 hydroxyliertes Tryptamin (5-Hydroxytryptamin).

siehe auch

Serotoninsyndrom

Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.12.2015 geändert.
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