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Augentrost-Augentropfen Arzneimittelgruppen Augentropfen

Augentrost-Augentropfen sind alternativmedizinische Zubereitungen aus dem Augentrostkraut (Euphrasia), die zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt werden, zum Beispiel gegen gereizte, trockene und gerötete Augen. Den Tropfen werden unter anderem reizlindernde, entzündungshemmende und zusammenziehende Eigenschaften zugeschrieben. Die Wirkungen werden teilweise nicht rational begründet, sondern basierend auf der anthroposophischen Naturerkenntnis und der Signaturenlehre. Die Tropfen werden üblicherweise zwei- bis dreimal täglich in den Bindehautsack des Auges gegeben. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören leichte Reizungen nach der Verabreichung und Überempfindlichkeitsreaktionen.

synonym: Euphrasia-Augentropfen

Produkte

Augentrost-Augentropfen sind von verschiedenen Anbietern im Fläschchen und in Form von Einzeldosen erhältlich (z.B. Wala®, Weleda®, Omida®, Similasan®). Der Vorteil der Monodosen liegt darin, dass sie länger aufbewahrt werden können, während das Fläschchen nach dem Anbruch nur einen Monat haltbar ist. Neben den Mono- sind auch Kombinationspräparate im Handel.

Inhaltsstoffe

Die Augentropfen enthalten eine verdünnte oder homöopathische Zubereitung aus dem Augentrostkraut (z.B. Euphrasia rostkoviana, Euphrasia officinalis, Scrophulariaceae).

Wirkungen

Augentrost-Augentropfen werden reizlindernde, befeuchtende, entzündungshemmende, adstringierende und antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. Die Wirkungen werden teilweise nicht rational begründet, sondern beruhend auf der anthroposophischen Naturerkenntnis und der Signaturenlehre.

Anwendungsgebiete

Zu den möglichen Anwendungsgebieten gehören unter anderem:

Dosierung

Gemäss der Packungsbeilage. In der Regel wird zwei- bis dreimal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack des Auges eingeträufelt. Siehe auch unter Verabreichen von Augentropfen.

Kontraindikationen

Die Augentropfen sind bei Überempfindlichkeit kontraindiziert und sollen bei einem grünen Star nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden. Falls innert 2–3 Tagen keine Besserung eintritt, soll sich der Patient in ärztliche Behandlung begeben. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Gebrauchsinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören leichte Reizungen nach der Verabreichung und Überempfindlichkeitsreaktionen.

siehe auch

Bindehautentzündung, Trockene Augen, Augenreizungen, Verabreichen von Augentropfen

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.1.2013 geändert.
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