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Insuline Arzneimittelgruppen Antidiabetika

Insuline sind Wirkstoffe mit blutzuckersenkenden Eigenschaften, die zur Behandlung eines Diabetes mellitus verabreicht werden. Sie wurden früher aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen und Rindern gewonnen und mit Insulinspritzen verabreicht. Heute werden sie fast ausschliesslich biotechnologisch hergestellt und mit speziellen Injektionsgeräten (Pens) oder Insulinpumpen unter die Haut gespritzt. Einige entsprechen der natürlichen, von der Bauchspeicheldrüse des Menschen gebildeten Substanz Insulin (Humaninsulin). Insulinanaloga unterscheiden sich im Aufbau und in den Eigenschaften von natürlichem Insulin. Wirkungen

Insuline (ATC A10A ) haben blutzuckersenkende Eigenschaften. Sie fördern die Aufnahme der Glucose in die Zellen durch Bindung an den Insulin-Rezeptor.

Indikationen

Insuline werden vorwiegend zur Behandlung eines Typ-1-Diabetes und eines Typ-2-Diabetes eingesetzt.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die zu injizierende Menge wird individuell bestimmt. Insuline werden in der Regel subkutan verabreicht, z.B. im Bereich des Bauchs, des Oberschenkels oder des Gesässes. Vom Patienten dürfen sie nicht intravenös gespritzt werden. Die Einstichstelle soll bei jeder Injektion gewechselt werden und es soll nicht massiert werden. Verabreicht werden sie mit Insulinpens, Insulinpumpen und seltener mit Insulinspritzen aus Durchstechflaschen. Insulin kann auch inhaliert werden (siehe unter Inhalierbares Insulin).

Wirkstoffe

Tierische Insuline:

Humaninsulin:

Insulin-Analoga:

Kurz und rasch wirksame Insulin-Analoga:

Langwirksame Insulin-Analoga:

Mischinsuline

Inhalierbares Insulin (Afrezza®)

Kontraindikationen

Insuline sind bei einer Überempfindlichkeit, einer Hypoglykämie und einem Insulinom kontraindiziert. Die vollständigen Angaben zu Vorsichtsmassnahmen und Interaktionen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation. Zahlreiche Arzneimittel haben einen Einfluss auf den Blutzucker.

Unerwünschte Wirkungen

Die häufigste unerwünschte Wirkung ist die Hypoglykämie. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, Sehstörungen zu Beginn der Therapie und Überempfindlichkeitsreaktionen.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.11.2017 geändert.
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