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REGN-COV2 Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper

REGN-COV2 ist eine Fixkombination der beiden monoklonalen Antikörper Casirivimab und Imdevimab, welche für die Behandlung der Coronaviruskrankheit Covid-19 eingesetzt wird. Beide Antikörper binden an das Spike-Protein des Coronavirus SARS-CoV-2 und verhindern dadurch die Bindung und den Eintritt des Virus in die Wirtszellen des menschlichen Körpers. Das Arzneimittel wird als intravenöse Infusion verabreicht. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören infusionsbedingte Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen.

synonym: REGEN-COV2, REGN10933, REGN10987

Produkte

REGN-COV2 ist als Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung im Handel. Das Arzneimittel wurde von Regeneron Pharmaceuticals und von Roche entwickelt. In der Schweiz hat es zwar noch keine offizielle Zulassung, darf aber verabreicht werden.

Der frühere US-Präsident Donald Trump wurde während seiner Covid-19-Erkrankung mit REGN-COV2 behandelt.

Struktur und Eigenschaften

REGN-COV2 enthält die zwei monoklonalen IgG1-Antikörper Casirivimab und Imdevimab. Sie werden mit biotechnologischen Methoden hergestellt. Das Arzneimittel besteht aus zwei Wirkstoffen, um die Resistenzbildung zu hemmen. Die Kombination wird von den Unternehmen auch als „Antikörper-Cocktail“ bezeichnet.

Wirkungen

Die Antikörper haben antivirale Eigenschaften gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Die Effekte beruhen auf der Bindung an zwei unterschiedliche Regionen der Rezeptorbindungsdomäne (RBD) des viralen Spike-Proteins (S). Das Spike-Protein ist essenziell für das Anheften des Coronavirus an die Wirtszellen und den Eintritt in die Zellen.

Indikationen

Für die Behandlung von Covid-19 mit einem hohen Risiko für eine schwere Erkrankung.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird als intravenöse Infusion verabreicht.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Es liegen keine ausreichenden Daten zu Wechselwirkungen vor.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören infusionsbedingte Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen.

siehe auch

Covid-19, Regdanvimab, Bamlanivimab Etesevimab

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 1.5.2021 geändert.
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