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Passionsblume Phytopharmaka Drogenliste

Den Zubereitungen aus dem Kraut der Passionsblume Passiflora incarnata werden traditionell beruhigende und angstlösende Eigenschaften zugeschrieben. Sie werden unter anderem zur Behandlung von Spannungszuständen, innerer Unruhe, Reizbarkeit und Nervosität eingesetzt. Die Präparate werden in der Regel zwei- bis viermal täglich eingenommen. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören selten auftretende allergische Reaktionen.

synonym: Passiflora incarnata

Produkte

Zubereitungen mit Passionsblumenkraut sind in zahlreichen Arzneimitteln enthalten und unter anderem in Form von Tees, Dragées und als Tropfen erhältlich. Zu den Monopräparaten gehören zum Beispiel Valverde® Beruhigung und der Sidroga® Beruhigungstee. Daneben sind verschiedene Kombinationspräparate verfügbar. Passionsblumenkraut ist als Offenware auch in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Stammpflanze

Die Passionsblume Passiflora incarnata L. aus der Familie der Passionsblumengewächse ist eine ausdauernde und kletternde Staude, die unter anderem in den USA heimisch sind.

Arzneidroge

Als Arzneidroge wird das Passionsblumenkraut (Passiflorae herba) verwendet. Es besteht aus den getrockneten, zerkleinerten oder geschnittenen, oberirdischen Teilen von Passiflora incarnata L. Blüten und Früchte können vorhanden sein. Das Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Flavonoiden. Aus der Droge werden zum Beispiel mit Ethanol Extrakte, Tinkturen und Pulver hergestellt.

Inhaltsstoffe

Zu den Inhaltsstoffen des Krauts gehören Flavonoide, ätherisches Öl und Kohlenhydrate. Das Vorkommen der bekannten Harman-Alkaloide ist hingegen umstritten und gilt als nicht bestätigt.

Wirkungen

Passionsblumenkraut und daraus hergestellte Zubereitungen haben beruhigende, angstlösende und krampflösende Eigenschaften.

Anwendungsgebiete

Zur Behandlung von Spannungszuständen, Einschlafschwierigkeiten, Angst, innerer Unruhe, Reizbarkeit und Nervosität.

Dosierung

Gemäss der Packungsbeilage. Der Tee wird als Aufguss zubereitet. Die Arzneimittel werden in der Regel zwei- bis viermal täglich eingenommen.

Kontraindikationen

Passionsblumenkraut ist bei Überempfindlichkeit kontraindiziert. Bei länger anhaltenden Beschwerden soll ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Mit zentral dämpfenden Mitteln, Alkohol und Beruhigungsmitteln sollten aus unserer Sicht keine Interaktionen auftreten.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören allergische Reaktionen.

siehe auch

Beruhigungsmittel

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.3.2018 geändert.
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