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Muskelatrophie nach Immobilisation Indikationen

Im Rahmen der Ruhigstellung von Körperteilen, zum Beispiel nach einer Verletzung oder einer Operation, kommt es zu einem schnellen und signifikanten Verlust der Muskelmasse und der Muskelstärke. Denn die mechanische Belastung, die nervöse Stimulation und die Bewegungen spielen beim Muskelaufbau und -erhalt eine entscheidende Rolle. Der Verlust der Muskelmasse beruht unter anderem auf einer Verminderung der Proteinsynthese und einem verstärkten Proteinabbau. Durch Muskeltraining kann der Muskel nach der Immobilisation wieder aufgebaut werden. Symptome

Eine Immobilisation bezeichnet die Ruhigstellung von Körperteilen zum Beispiel nach einer Verletzung oder einer Operation. Sie führt zu einem schnellen und signifikanten Verlust der Muskelmasse und der Muskelstärke. In verschiedenen Untersuchungen wurde bei Experimenten an Tieren und Menschen über einen Zeitraum von 2-6 Wochen eine Atrophie im Bereich von 20-70% beobachtet. Eine Atrophie wird auch bei einer Minderbelastung beobachtet.

Ursachen

Die mechanische Belastung, die nervöse Stimulation und die Gelenkbewegungen spielen beim Muskelaufbau eine wichtige Rolle. Fehlen diese, kommt es zum Abbau. Der Verlust der Muskelmasse beruht auf einer Verminderung der Proteinsynthese und einem verstärkten Proteinabbau oder einer Kombination der beiden Prozesse.

Behandlung

Durch Muskeltraining kann der Muskel im Anschluss wieder aufgebaut werden oder dem Gewebsschwund vorgebeugt werden. Dabei ist der Aufbau selten komplett und auch nach Jahren sind noch Defizite feststellbar.

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Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
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