PharmaWiki-News Wirkstoffe Arzneimittelgruppen Krankheiten Heilpflanzen Parapharmazie
Suche
  
Produkte    



Über PharmaWiki

Vision | Team | Kontakt
Werben auf PharmaWiki
Nutzungsbedingungen
Facebook-Profil

Lakritze

Phytopharmaka Drogenliste Süssholz

Im pharmazeutischen Sinn ist Lakritze ein wässriger, kolierter, eingedickter Extrakt aus Süssholzwurzel in Stangen- oder Blockform (Liquiritiae succus). Hilfsstoffe können zugesetzt sein, z.B. Stärke. Auch die Stammpflanze, Glycyrrhiza glabra L. (Süssholz), wird als Lakritze bezeichnet. In der Umgangssprache wird unter Lakritze vor allem die aus dem Süssholzextrakt mit Hilfsstoffen hergestellten Süsswaren verstanden.

Stammpflanze

Glycyrrhiza glabra L., Fabaceae, Unterarten und Varietäten

Süssholz

Droge

Herstellung von Lakritze: Die Süssholzwurzeln werden zerkleinert, mit Wasser zu einem Brei verrieben, viele Stunden mit Wasser ausgekocht, koliert, über kleinem Feuer eingedickt.

Zur Herstellung der Süsswaren werden die folgenden Hilfsstoffe zugesetzt:

Zubereitungen

Die Salmiakpastillen (Pastilli Ammonii chlorati) der PH 5 sind Salmiakhaltige Lakritzpastillen, siehe auch unter Süssholz.

Inhaltsstoffe

Wirkungen

Indikationen

Kontraindikationen

Lebererkrankungen, Hypertonie, Hypokaliämie, Niereninsuffizienz, Schwangerschaft

Interaktionen

Blutdrucksenkende Mittel, Wirkungsverstärkung anderer Medikamente bei Hypokaliämie, z.B. Herzglykoside.

Unerwünschte Wirkungen

Süsser Geschmack. Längerfristige Einnahme und hohe Dosen: Mineralocorticoide Wirkungen, Pseudohyperaldosteronismus mit Wasser- und Natriumretention, Oedemen, Kaliummangel und Bluthochdruck.

Wissenswertes: Rezept für hausgemachte Lakritze

Die Süssholzwurzel mit heissem Wasser bedecken und 12 Stunden mazerieren, anschliessend durch ein grobes Sieb abseihen und den Rückstand kolieren und auspressen. Filtrat und Pressflüssigkeit vereinigen. Die Flüssigkeit einkochen. Unter Umrühren das Salz, das Kohlepulver und den Gelierzucker zugeben. Zuletzt ausreichend Mehl zugeben und zu einem starren, dickflüssigen schwarzen Kleister verarbeiten. Auf ein Blech oder in Formen giessen und bei niedriger Hitze (150°) im Ofen trocknen. Evt. mit wenig Sonnenblumenöl bestreichen.

Als Alternative kann zum Gelieren auch Arabisches Gummi verwendet werden.

Rezept: PharmaWiki

Literatur

Quellen


© PharmaWiki 2007-2014 - PharmaWiki informiert unabhängig und zuverlässig über Medikamente und Gesundheit.
Alle Inhalte sind werbefrei. Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
Produkte zu dieser Seite anzeigen