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Hyperaldosteronismus Indikationen

Hyperaldosteronismus ist ein Krankheitszustand, der mit einer erhöhten Ausschüttung von Aldosteron einhergeht. Es werden zwei Formen des Hyperaldosteronismus unterschieden: Die primäre Form, die meist durch ein Adenom der Nebenniere verursacht wird, und die sekundäre Form, welche durch eine pathologisch gesteigerte Aktivität von Renin charakterisiert ist. Bei der sekundären Form handelt es sich nicht um eine endokrine Störung, sondern um eine Stimulation des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch extrarenale Faktoren. Die Behandlung eines Hyperaldosteronismus erfolgt je nach Ursache. Definition

Mineralcorticoidüberschuss durch Überproduktion von Aldosteron führt zu Symptomen, die unter dem Begriff Hyperaldosteronismus zusammengefasst werden.

Symptome

Primärer Hyperaldosteronismus:

Sekundärer Hyperaldosteronismus:

Ansichten

Primärer Hyperaldosteronismus:

Renin-Angiotensin-System:

Verlauf

Bei einem primären Hyperaldosteronismus lassen sich die klinischen Symptome nach einer Entfernung des Adenoms meist beheben. Die Behandlung ist meist erfolgreich, wenn ein Hyperaldosteronismus frühzeitig diagnostiziert wird.

Ursachen

Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom):

Aldosteronüberproduktion der Nebennierenrinde ohne Aktivierung des Renin-Angiotenin-Aldosteron-Systems:

Sekundärer Hyperaldosteronismus:

Sekundärer Hyperaldosteronismus mit Bluthochdruck:

Sekundärer Hyperaldosteronismus ohne Bluthochdruck und Oedeme:

Komplikationen

Die Komplikationen eines Hyperaldosteronismus werden hauptsächlich durch den Bluthochdruck und den Kaliummangel bestimmt. Sämtliche Organ- und Gefässschädigungen sowie die Akutkomplikationen des Bluthockdrucks können als Folge eines Hyperaldosteronismus auftreten.

Durch den Kaliummangel können Muskelzellen zu Grunde gehen, Herzrhythmusstörungen und Nierenschädigungen auftreten.

RisikofaktorenNicht-medikamentöse Therapie

Bei Nebennierenrinden-Adenom:

Medikamentöse Therapie

Bei Nebennierenrinden-Hyperplasie:

Sekundärer Hyperaldosteronismus:

Beratungshinweise

Leidet ein Patient mit sekundären Hyperaldosteronismus an Ödemen ohne Hypertonie, so kann als Grunderkrankung eine Herzinsuffizienz, Leberzirrhose oder ein neprotisches Syndrom vorkommen.

Die Behandlung eines Bluthochdrucks kann mit Diät, Stressreduktion, Sport etc. unterstützt werden.

Lakritze nur mit Mass geniessen.

siehe auchWissenswertes

Die Steuerung der Aldosteronausschüttung unterliegt nicht wie bei vielen anderen Hormonen dem Hypothalamus-Hypophysen-System sondern dem Renin-Angiotensin-System.

Ein Pseudohyperaldosteronismus kann auch durch den Verzehr einer grossen Menge von Lakritze erzeugt werden. Die in der Lakritze enthaltene Glycyrrhetinsäure hemmt in der Niere die 11ß-Hydroxysteroid-Dehydrogenase, welche die Cortisol-induzierte Aldosteron-Rezeptor-Aktivierung durch Konversion von Cortisol zum inaktiven Cortison verhindert. Durch die Hemmung dieses Enzyms kommt ein mineralocorticoider Effekt zustande.

LiteraturLinks

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
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