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Faricimab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper VEGF-Inhibitoren (und Ang-2)

Faricimab ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der bispezifischen Antikörper für die Behandlung der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration und des diabetischen Makulaödems. Die Effekte beruhen auf der dualen Bindung an Angiopoietin-2 sowie an den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor A. Das Arzneimittel wird intravitreal injiziert. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine Katarakt, eine Bindehautblutung, ein erhöhter Augeninnendruck, Glaskörpertrübungen, Augenschmerzen und ein Einriss im retinalen Pigmentepithel.

synonym: Faricimabum, RG7716

Produkte

Faricimab wurde in den USA und in der Schweiz im Jahr 2022 als Injektionslösung zur intravitrealen Anwendung zugelassen (Vabysmo®).

Struktur und Eigenschaften

Faricimab ist ein humanisierter bispezifischer IgG1-Antikörper, der mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird. Die Molekülmasse beträgt 149 kDa.

Wirkungen

Faricimab (ATC S01LA09 ) neutralisiert sowohl Angiopoietin-2 (Ang-2) als auch den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor A (VEGF-A). Beide Signalwege sind an der Pathogenese der Makuladegeneration und des Makulaödems beteiligt. Die Halbwertszeit beträgt 7.5 Tage.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird intravitreal injiziert.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören:

siehe auch

VEGF-Inhibitoren

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 3.6.2022 geändert.
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