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Whey Protein Lebensmittel

Als „Whey Protein“ wird das Eiweiss aus der Molke (engl. whey) bezeichnet. Molke entsteht bei der Käseherstellung. Es handelt sich um die von der geronnenen Milch abgepresste Flüssigkeit. Das Molkenprotein enthält alle essentiellen Aminosäuren und wird rasch aus dem Verdauungstrakt absorbiert. Es ist zudem reich an verzweigtkettigen Aminosäuren. Molkenprotein wird zur Förderung des Aufbaus und zum Erhalt der Muskulatur eingesetzt. Es wird etwa dreissig Minuten vor und nach dem Krafttraining oder Sport eingenommen. Molkenprotein wird auch als Nahrungsergänzungsmittel für eine ausreichende Proteinzufuhr und zum Abnehmen verwendet. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden.

synonym: Molkenprotein, Molkeneiweiss

Produkte

Molkenprotein ist im Detail- und Fachhandel von verschiedenen Anbietern als Pulver ohne Geschmack oder mit verschiedenen Aromen erhältlich.

Die deutsche Bezeichnung lautet eigentlich Molkenprotein oder Molkeneiweiss. Der englische Begriff hat sich jedoch durchgesetzt und ist gebräuchlicher.

Struktur und Eigenschaften

Bei „Whey Protein“ handelt es sich um das Eiweiss, das in der → Molke (engl. whey) enthalten ist. Molke entsteht bei der Herstellung von Käse. Es handelt sich um die von der geronnenen Milch abgepresste gelbliche bis grüne Flüssigkeit.

Den Hauptbestandteil der Produkte bilden die Proteine mit allen essentiellen Aminosäuren: Beta-Lactoglobulin, Alpha-Lactalbumin, Serumalbumin, Lactoferrin, Immunoglobuline, Glycomakropeptid und Enzyme. Molkenprotein enthält einen hohen Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren (branched-chain amino acids, BCAA), d.h. Leucin, Isoleucin und Valin.

Daneben können in den Produkten geringere Anteile von Kohlenhydraten, Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen enthalten sein.

Wirkungen

Molkenprotein versorgt die Muskulatur mit den für den Aufbau und den Erhalt benötigten Aminosäuren und erhöht die Proteinsynthese. Es wird im Verdauungstrakt rasch absorbiert - dies im Unterschied zu Kasein, dem anderen Milchprotein. Molkenprotein werden zudem auch verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. So enthält es beispielsweise Cystein, das für die Synthese des antioxidativen Glutathions von Bedeutung ist.

Die klinische Wirksamkeit ist umstritten. Gemäss einem Bericht der EFSA aus dem Jahr 2010 existieren keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege für die beanspruchten Anwendungsgebiete.

Anwendungsgebiete (Auswahl)Dosierung

Gemäss der Gebrauchsinformation. Molkenprotein kann eine halbe Stunde vor oder nach dem Training eingenommen werden. Das Pulver wird in der Regel mit Wasser oder Milch zubereitet. Es kann auch zur Anreicherung von kalten oder warmen Speisen verwendet werden.

Kontraindikationen

Molkenprotein soll nicht bei einer Überempfindlichkeit eingenommen werden. Eine vollständige Liste der Vorsichtsmassnahmen liegt nicht vor.

Interaktionen

Proteine können die Absorption von Levodopa hemmen. Weitere Interaktionen sind möglich. Deshalb sollen die Produkte in der Regel nicht zum selben Zeitpunkt zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Unerwünschte Wirkungen

Bei der Einnahme hoher Dosen können Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.

siehe auch

Molke, Milch, Käse

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.1.2017 geändert.
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