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Trockene Haut

Indikationen

Trockene Haut äussert sich in rauer, spröder und weniger elastischer Haut und ist oft von Entzündungen, Einrissen und Juckreiz begleitet. Sie tritt häufig bei älteren Menschen, bei einer hohen Beanspruchung, bei atopischer Dermatitis und der Einnahme von Aknemitteln auf. Zur Vorbeugung soll die Haut geschont werden. Zur Behandlung werden hauptsächlich Hautpflegemittel und teilweise topische Glucocorticoide eingesetzt.

synonym: Xerodermie, Xerosis, Xerosis vulgaris, Xerosis cutis, Hauttrockenheit

Symptome

Trockene Haut ist rau, matt, schuppend, spröde, blass und weniger geschmeidig als normale Haut. Sie kann sich gespannt, schmerzend und gereizt anfühlen. Trockene Haut stellt einen Risikofaktor für die Entstehung von entzündlichen, allergischen und infektiösen Hauterkrankungen dar und ist häufig von Entzündungen, Einrissen, Blutungen und Juckreiz begleitet. Sie tritt vor allem an den Extremitäten und den Händen auf.

Ursachen

Es gibt zahlreiche innere und äussere Faktoren, welche die Entstehung trockener Haut begünstigen:

Nicht-medikamentöse Behandlung

Medikamentöse Behandlung

Hautpflegemittel wie Crèmen, Salben, Emulsionen, Öle und Lotionen stellen die natürliche Hautbarriere wieder her und befeuchten und schmieren die Haut. Sie sind in der Regel frei von pharmazeutischen Wirkstoffen, können aber feuchtigkeitspendende oder -bindende oder regenerierende Substanzen wie zum Beispiel Harnstoff, Milchsäure und Dexpanthenol sowie juckreizlindernde Mittel wie Polidocanol und Menthol enthalten. Sie sollen mehrmals täglich und immer direkt nach dem Baden und Duschen aufgetragen werden, weil dadurch die Feuchtigkeit in der Haut bleibt. Ölbäder sind eine spezielle Form von Hautpflegemitteln, welche einen Ölfilm auf der Haut hinterlassen. Sie sollen vor allem bei älteren Menschen mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie die Rutschgefahr im Bad erhöhen.

Topische Glucocorticoide werden zur kurzfristigen Behandlung entzündlicher und nicht-infektiöser Hauterkrankungen eingesetzt. Sie sind entzündungshemmend, antiallergisch und sekundär gegen den Juckreiz wirksam.

siehe auch

Juckreiz, Irritative Kontaktdermatitis, Atopische Dermatitis

Literatur

Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Alle Inhalte sind werbefrei. Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am 7.1.2013
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