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Somatropin Arzneimittelgruppen Hormone

Somatropin ist rekombinanter Wirkstoff aus der Gruppe der Hormone, welcher dem natürlichen, von der Hypophyse gebildeten menschlichen Wachstumshormon (STH) entspricht. Somatropin wird mit biotechnologischen Methoden hergestellt. Es stimuliert das Knochen- und Körperwachstum und wird zur Behandlung eines Wachstumshormonmangels, bei Kleinwuchs und Erbkrankheiten eingesetzt. Das Arzneimittel wird subkutan verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Ödeme, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, Steifheit der Gelenke, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

synonym: Somatropinum PhEur, STH, rhGH, GH, Somatotropes Hormon, Wachstumshormon

Produkte

Somatropin ist als Injektionspräparat von verschiedenen Herstellern im Handel. Rekombinantes Wachstumhormon ist seit Ende der 1980er-Jahre verfügbar.

Struktur und Eigenschaften

Somatropin ist ein rekombinantes Polypeptidhormon mit einem Molekulargewicht von 22 kDa, das aus 191 Aminosäuren besteht. Es entspricht dem menschlichen Wachstumshormon aus dem Hypophysenvorderlappen und wird mit biotechnologischen Methoden hergestellt. Früher wurde das Hormon aus Hypophysen von Verstorbenen gewonnen - dies kann aber zu Krankheiten auslösen und ist heute glücklicherweise nicht mehr notwendig.

Wirkungen

Somatropin (ATC H01AC01 ) stimuliert das Knochen- und Körperwachstum. Es hat zahlreiche Effekte auf den Stoffwechsel. Es stimuliert das Wachstum der Zellen und der Organe, fördert die Proteinsynthese und die Lipolyse und erhöht den Blutzuckerspiegel.

Indikationen

Kinder:

Erwachsene:

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird subkutan verabreicht.

Missbrauch

Somatropin kann als Dopingmittel missbraucht werden und ist sowohl im als auch ausserhalb des sportlichen Wettkampfs verboten. Es wird auch als Anti-Aging-Mittel verwendet.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Ödeme, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, Steifheit der Gelenke, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 12.4.2017 geändert.
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