Unsere Vision Team Kontakt Werben SPENDEN Disclaimer Newsletter Twitter Facebook

Schweinebandwurm (Taenia solium) Indikationen Infektionskrankheiten Würmer Bandwürmer

Ein Schweinebandwurm-Befall verläuft oft asymptomatisch oder zeigt sich allenfalls in Form von gastrointestinalen Beschwerden. Die Übertragung der Würmer auf den Menschen erfolgt in der Regel durch den Verzehr von rohem Schweinefleisch. Der Mensch kann sich aber auch direkt mit Wurmeiern infizieren, so dass sich die Larven im menschlichen Körper entwickeln, welche schliesslich in den Organen abgelagert werden. Eine so genannte Zystizerkose ist lebensbedrohlich, wenn sich die Larven im Gehirn einlagern. Behandelt wird die Infektion mit Wurmmitteln.

synonym: Taeniasis, Zystizerkose, Taenia solium

DefinitionenSymptomeVerlaufUrsachen

Übertragung

Kontakt mit infizierten Menschen oder Tieren:

1. Entwicklung der Eier zu Larven im Darm des Zwischenwirts (Schwein)

2. Durchbohrung der Darmwand und Transmission in die Muskulatur (v.a. gut durchblutete Muskeln)

3. Übertragung der Finnen durch den Konsum von kontaminiertem Fleisch auf den Menschen (Endwirt)

4. Entwicklung der Larven im menschlichen Darm zum Bandwurm

5. Ausscheidung von Bandwurmeiern über den Kot

6. Aufnahme der Wurmeier von Schweinen durch kontaminiertes Gemüse

Der Mensch kann sich aber auch direkt mit Wurmeiern infizieren, d.h. er dient als Zwischen- anstatt als Endwirt. Die Wurmeier entwickeln sich anschliessend im Menschen zu Larven und werden in den Organen abgelagert (Zystizerkose).

EpidemiologieKomplikationen

Ablagerungen im Gehirn können zu einer lebensbedrohlichen Situation führen MeningoenzephalitisRisikofaktoren

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch den Nachweis von Proglottiden (können sich Bewegen) oder Eiern im Stuhl. Bei einer Zystizerkose ist zudem ein Antikörpernachweis möglich.

Die Differenzierung zwischen einer Infektion durch Schweine- bzw. Rinderbandwurm erfolgt morphologisch durch eine mikroskopische Untersuchung

Die Eigenbeweglichkeit der Proglottiden führt oft zu Fehldiagnosen, da sie fälschlicherweise als eigenständige Würmer angesehen werden.

Differentialdiagnose

Magen-, Darm und Gallenwegserkrankungen

Nicht-medikamentöse Therapie

Bei Zystizerkose: Operative Entfernung der Zysten

Medikamentöse Therapie

Antihelminthika:

PräventionLiteratur

© PharmaWiki 2007-2017 - PharmaWiki informiert unabhängig und zuverlässig über Medikamente und Gesundheit.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
Produkte zu dieser Seite anzeigen