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Prostaglandin-Analoga Arzneimittelgruppen Antiglaukomatosa

Prostaglandin-Analoga sind Augentropfen zur Behandlung eines erhöhten Augeninnendrucks und eines Weitwinkelglaukoms. Die Tropfen werden einmal täglich abends angewendet. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Veränderungen der Wimpern, der Irispigmentierung und lokale Reaktionen am Auge. Die Anwendung während der Schwangerschaft ist kontraindiziert.

synonym: Prostaglandin-Augentropfen

Wirkungen

Prostaglandin-Analoga senken den Augeninnendruck durch Erhöhung des Abflusses der Kammerwasserflüssigkeit.

IndikationenStruktur und Eigenschaften

Prostaglandin-Analoga sind Analoge von Prostaglandin F2α (Abbildung). Abgesehen von Bimatoprost, einem Amid, sind sie Prodrugs und werden am Auge von Esterasen durch Spaltung des Isopropylesters zur aktiven Säure umgesetzt. Die Veresterung dient der Permeabilitäserhöhung durch die Cornea.

Wirkstoffe

Prostaglandin-Analoga sind auch in Kombinationspräparaten mit Timolol im Handel.

Dosierung

Die Tropfen werden einmal täglich in das Auge oder die Augen gegeben. Die Anwendung darf nicht häufiger erfolgen, da sonst die drucksenkende Wirkung abgeschwächt wird. Die allgemeinen Anweisungen zum Gebrauch von Augentropfen sind zu beachten.

Interaktionen

Die gleichzeitige Anwendung zweier Prostaglandin-Analoga kann zu einer paradoxen Erhöhung des Augeninnendrucks führen.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungensiehe auch

Grüner Star

Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 7.11.2017 geändert.
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