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Pilzinfektionen (Mykosen) Indikationen Infektionskrankheiten

Mykosen sind pilzbedingte Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Fusspilz, Nagelpilz, Scheidenpilz und Mundsoor. Die Infektionen können nach unterschiedlichen Kriterien eingeteilt werden. Wichtig ist die Abgrenzung oberflächlicher Hautmykosen, die bei allen Menschen auftreten können, von opportunistischen Pilzinfektion, die hauptsächlich bei einem geschwächtem Immunsystem auftreten. Behandelt werden Mykosen innerlich und/oder äusserlich mit Pilzmitteln (Antimykotika).

synonym: Mykosen, Pilzerkrankungen

siehe auchEinteilungsmöglichkeiten

Pilzinfektionen werden nach verschiedenen Kriterien eingeteilt:

1. Endogene vs. Exogene Mykosen:

2. Oberflächliche vs. systemische Mykosen:

3. DHS-System nach Rieth:

Die wichtigsten Pilze mit medizinischer Bedeutung werden entsprechend dem DHS-System (Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze) eingeteilt:

4. Einteilung nach ICD10:

Ursachen / Übertragung

Dermatophyten:

Direkter Kontakt von Mensch zu Mensch oder Tier zu Mensch, Schmierinfektion via kontaminierte Gegenstände

Opportunistische Mykosen: Verschiebung des Gleichgewichts der körpereigenen Flora durch z.B. ein geschwächtes Immunsystem

Systemische Pilzinfektionen: Entstehen meist durch das Einatmen von Sporen und betreffen daher als erstes die Lunge, bevor die Erreger via Blut oder Lymphe im Körper verteilt werden und sich die Krankheit auf andere Organe ausdehnt.

Epidemiologie

Weltweit zählen Mykosen zu den häufigsten Infektionskrankheiten.

RisikofaktorenDiagnose

Die Diagnose erfolgt bei Arzt durch eine Anamnese, klinische Untersuchungen und Pilzkulturen.

Da lokale und systemische Pilzinfektionen keine spezifischen Symptome zeigen ist eine Unterscheidung anhand des klinischen Krankheitsbildes praktisch nicht möglich.

DifferentialdiagnoseMedikamentöse Therapie

Antimykotika:

Oberflächliche Mykosen werden wenn möglich äusserlich behandelt, in einigen Fällen ist aber auch eine innerliche Behandlung notwendig.

Bei innerlichen Pilzinfektionen müssen die Antimykotika in der Regel oral oder parenteral verabreicht werden. Eine systemische Anwendung von Antimykotika ist währender der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Allergien und Lebererkrankungen kontraindiziert.

Häufig ist eine Langzeittherapie notwendig.

LiteraturAutorin

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autorin (MW) hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
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