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Phytoöstrogene Phytopharmaka Pflanzeninhaltsstoffe

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe ohne steroidale Struktur, die in Früchten, Gemüse und Samen vorkommen. Sie ähneln den Östrogenen und binden an den Östrogenrezeptor, wodurch eine östrogenartige oder eine antiöstrogene Wirkung erzielt wird. Als Anwendungsgebiete werden Beschwerden der Menopause, Brustkrebs, kardiovaskuläre Erkrankungen und Osteoporose diskutiert, die Wirksamkeit ist aber umstritten.WirkungenWirkmechanismusIndikationen

Mögliche Anwendungsgebiete:

Wirkstoffe

Lignane:

Isoflavone:

Cumestane:

Beratungshinweise

Die Wirksamkeit der Phytoöstrogene ist umstritten. Eine Ernährung, die reich an Früchten, Gemüse und Ballaststoffen ist, ist aber grundsätzlich empfehlenswert. Eine übermässige Einnahme von Phytooestrogenen kann möglicherweise ein erhöhtes Brustkrebsrisiko und eine Abnahme der Fruchtbarkeit verursachen.

Wissenswertes

Die Potenz der Phytoöstrogene ist gegenüber derjenigen von Estradiol um etwa einen Faktor 100 geringer. Isoflavone binden bevorzugt an den Oestrogen-Rezeptor ERβ, daher werden sie auch natürliche SERMs genannt werden. ERβ kommt vor allem im Knochengewebe, im Herz-Kreislauf-System und im Gehirn vor. Seine Aktivierung hemmt das Brustzellwachstum und die Effekte von ERα, der vorwiegend im Brustgewebe und in den Fortpflanzungsorganen lokalisiert ist.

siehe auch

Rotklee, SERM

LiteraturAutorin

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autorin hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.6.2012 geändert.
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