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Migräne Indikationen Kopfschmerzen

Eine Migräne ist ein anfallsweise auftretender, typischerweise einseitiger, um das Auge lokalisierter, pulsierend-pochender Kopfschmerz von mittlerer bis starker Intensität mit Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Bei einigen Patienten können vor den Kopfschmerzen Sinnesstörungen auftreten. Ein akuter Anfall wird unter anderem mit Mitteln gegen Übelkeit und Erbrechen, Schmerzmitteln oder Triptanen behandelt. Zur Vorbeugung sollen Auslöser wie bestimmte Reize, Stress und Nahrungsmittel gemieden werden. Zur medikamentösen Vorbeugung werden unter anderem Betablocker, Calciumkanalblocker und Antiepileptika eingesetzt.

synonym: Hemikrania

Symptome

Aura (nur bei ca. 15-20% der PatientInnen):

VerlaufAuslöserUrsachen

Neurovaskuläre Erkrankung, Wechselspiel von neuronalen und vaskulären Strukturen.

Komplikationen

Starke Störung der privaten und professionellen Aktivitäten, Arbeitsunfähigkeit während eines Anfalls.

Risikofaktoren

Frauen sind häufiger betroffen als Männer, Genetik

Nicht-medikamentöse VorbeugungMedikamentöse Vorbeugung (Migräneprophylaxe)

Eine medikamentöse Migräneprophylaxe kann bei einem gehäuften Auftreten von Anfällen, beim Nicht-Ansprechen oder bei Kontraindikationen und unerwünschten Wirkungen der Behandlung und bei schwerer Intensität und starker Behinderung im Alltag angezeigt sein.

Ziel ist, die Lebensqualität durch Verminderung der Anfallfrequenz, -stärke und -länge zu erhöhen.

Betablocker:

Calciumkanalblocker:

Antiepileptika:

Antidepressiva:

Mineralstoffe und Vitamine:

Phytopharmaka:

Weitere: NSAID (Naproxen), Sartane, ACE-Hemmer, Hormone, Botulinumtoxin

Nicht-medikamentöse BehandlungMedikamentöse Behandlung

Antiemetika / Prokinetika als Vorausmedikation zur Förderung der Magen-Darm-Bewegungen und gegen Übelkeit und Erbrechen:

Schmerzmittel in hoher Einzeldosierung bei Migräne von geringer Intensität und ohne Behinderung im Alltag:

Triptane als Alternative bei Migräneattacken mittlerer bis hoher Intensität und Behinderung im Alltag. Sie sollten nicht bei ischämischen Erkrankungen angewendet werden. Zu beachten sind auch die niedrigen Tagesdosen. Triptane sind in verschiedenen galenischen Formen erhältlich (z.B. als Nasenspray oder Injektionslösung), was bei Übelkeit und Erbrechen vorteilhaft sein kann.

Calciumkanalblocker - zur selektiven Aura-Behandlung:

Weitere:

Mutterkornalkaloide - wegen der unerwünschten Wirkungen heute seltener verwendet:

Methylxanthine:

Therapieschema

Bei Migräne von geringer Intensität und ohne Behinderung im Alltag:

Pflanzliche Migränemittel

Pflanzliche Analgetika:

Mutterkraut

Ätherische Öle:

Grundsätze zur medikamentösen Therapiesiehe auch

Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Menstruelle Migräne

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.11.2014 geändert.
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