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Lisinopril Arzneimittelgruppen ACE Hemmer

Lisinopril ist ein blutdrucksenkender Wirkstoff aus der Gruppe der ACE-Hemmer, der unter anderem zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks und bei einer Stauungsherzinsuffizienz verabreicht wird. Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung des Angiotensin Converting Enzymes (ACE) und der Hemmung der Bildung von Angiotensin II. Die Tabletten werden einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten und immer zur selben Tageszeit eingenommen. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Durchfall, Erbrechen, Reizhusten, Nierenstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, orthostatische Beschwerden, tiefer Blutdruck und Rhythmusstörungen. Lisinopril kann gelegentlich eine Hyperkaliämie verursachen.

synonym: Lisinoprilum, Lisinoprilum dihydricum PhEur, Lisinopril-Dihydrat

Produkte

Lisinopril ist in Form von Tabletten als Monopräparat (Zestril®, Generika) und als Fixkombination mit Hydrochlorothiazid (Zestoretic®, Generika) im Handel. Es ist in der Schweiz seit 1989 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Lisinopril (C21H31N3O5, Mr = 405.49 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Lisinopril-Dihydrat vor, ein weisses, kristallines Pulver, das in Wasser löslich ist. Es ist kein Prodrug und ein Peptidomimetikum und hat ungefähr die Struktur des Tripeptids Phenylalanin-Lysin-Prolin.

Wirkungen

Lisinopril (ATC C09AA03 ) hat blutdrucksenkende Eigenschaften und entlastet das Herz (Vor- und Nachlast). Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung der Bildung von Angiotensin II aus Angiotensin I durch Hemmung des Angiotensin Converting Enzyme (ACE). Lisinopril hebt somit die Effekte von Antiogensin II auf.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Lisinopril wird einmal täglich und unabhängig von den Mahlzeiten verabreicht. Es soll immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Durchfall, Erbrechen, Reizhusten, Nierenstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, orthostatische Beschwerden, tiefer Blutdruck und Rhythmusstörungen. Lisinopril kann gelegentlich eine Hyperkaliämie verursachen, weil es Kalium im Körper zurückhält.

siehe auch

ACE-Hemmer

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.10.2017 geändert.
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